Krebshilfe Steiermark
Aus Runden wurden für die Stainzer Volksschulkinder Längen
- Es tat sich etwas im Becken und außerhalb des Wassers
- Foto: Gerhard Langmann
- hochgeladen von Gerhard Langmann
Wegen der Hitze wurde die Veranstaltung der Volksschule Stainz zugunsten der Krebshilfe Steiermark vom Fußballstadion in das Freibad verlegt. Anstelle der Runden zählten die absolvierten Längen. In Summe wurden von den Volksschulkindern 3.176 Längen absolviert.
STAINZ. Was im ersten Augenblick als mathematische Aufgabe erscheint, bekommt seine Aufklärung durch die aktuell hohen Temperaturen. Geplant war, am 30. Juni im Vollfolierung-Stadion in Stainz einen Benefizlauf der Krebshilfe Steiermark durchzuführen. Mehr als dreißig Grad Hitze in den Vortagen bewogen Direktor Christian Kümmel von der Volksschule Stainz, die karitative Veranstaltung in das Freibad zu verlegen. So wurden aus den 330 Meter Runden auf dem Sportplatz 25 Meter Längen im kühlen Nass.
Der Zeitraum von einer Stunde blieb gleich, allerdings entfielen je eine halbe Stunde auf die ersten und zweiten sowie die dritten und vierten Klassen. Auch an der Zählweise änderte sich nichts, nach jeder absolvierten Länge bekamen die Kids ein Gummiringerl auf den Arm gesteckt. In Summe kamen so 3.176 Längen zusammen. Im Vorfeld konnten sich die Kinder ihre Leistung widmen lassen. Entweder bekamen sie von ihren Sponsoren einen Fixbetrag oder sie wurden per Anzahl ihrer Längen honoriert. Die Gesamtsumme kam jedenfalls der Krebshilfe Steiermark zugute. „Für die Bewältigung der Aufgaben ist diese Unterstützung überaus wertvoll“, verweist Geschäftsführer Christian Scherer auf Bereiche wie Forschung, Weiterbildung, Qualitätssicherung und Bewusstseinsbildung.
Eis vom Bürgermeister
Beim Schwimmbewerb wurde alles getan, um die Teilnehmer:innen zu motivieren und sie bei Laune zu halten. „Links is Kupplung, rechts is Gas“, tönte es aus dem Lautsprecher. Beim Titel „Wir reiten um die Wette ~ ohne Rast und ohne Ziel“ wirkte zumindest der erste Satz anregend. Ganz sicher zur Competition passte der Peter-Alexander-Song „Wir sind eine große Familie.“
„Das Schwimmen ist mir lieber als das Laufen“, verriet Klara (10), schon zwei Mal beim Event der Krebshilfe mitgemacht zu haben. „Ich gehe fast täglich schwimmen“, ließ Lena (8) wissen, das Schwimmen in Italien am Meer gelernt zu haben. Etwas in ihrem Elan gebremst fühlte sich Juliane (10). „Wenn im Wasser nicht so eine Drängerei gewesen wäre, hätte ich mehr als 29 Längen geschafft.“ Letztlich waren aber doch alle teilnehmenden Kinder zufrieden. Zumal sich Bürgermeister Karl Bohnstingl am Ende bei ihnen mit einem Eis zur Abkühlung einstellte.
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