Verleihung durch Bildungsministerium
Schulsport-Gütesiegel in Gold für Volksschule Rassach
- Sport als natürlichste Sache der Welt: Eulenklasse mit Karin Koele-Klimbacher (li stehend) und Elke Wildbacher
- Foto: Gerhard Langmann
- hochgeladen von Gerhard Langmann
RASSACH/STAINZ. Der Wert von Bewegung in allen Alterskategorien steht außer Zweifel. Es gibt wisssenschaftliche Belege, dass Menschen, die sich regelmäßig bewegen, gesünder, ausgeglichener und länger leben und deutlich fitter sind. Und dennoch zeigt die Statistik Austria (Stand 2020), dass diese Erkenntnis in Österreich an mehr als 50% der Menschen vorbei geht. Umso erfreulicher sticht die Tatsache heraus, dass Bewegung an der Volksschule Rassach Tag für Tag gelebt wird.
„Die Übungen werden in den Tagesablauf einbezogen“, versichert Direktorin Karin Koele-Klimbacher, dass es keinen Tag ohne Bewegungseinheit gibt. Die „bewegte Pause“ spielt da ebenso hinein wie das Klettern, die Balanciereinheit, das Polo-Spiel im Hof oder die Wanderung im nahen Wald. Die regelmäßigen „Forschertage“ und die Fahrrad-Workshops fallen ebenso in diese Kategorie.
Mitmachen ohne Zwang
Ganz entscheidend ist auch die Teilnahme an schulischen Sportveranstaltung im Bezirk. Darunter sind Workshops, Projekttage und Wettbewerbe wie Schwimmen, Laufen und Schi fahren (Rassach ist aktueller Bezirksmeister) zu verstehen. Es fallen aber auch Bewerbe in Kooperation mit ASKÖ (Rassach ist Hopsi-Hopper-Schule), ASVÖ und Sportunion hinein. Regelmäßig kommen Lehrwarte dieser Dachorganisationen in die Schule, um mit den Kindern Gymnastik, Seilspringen, Tennis und Weiteres zu trainieren.
„Einen Zwang bauen wir nicht auf“, ist die Direktorin froh, dass alle Klassen (1. Ulrike Kovacic, 2. Elke Wildbacher, 3. Birgit Hofer, 4. Katja Eichmann, Sportlehrerin Kerstin Baumgartner) mit von der Partie und bei jedem Wetter draußen sind.
Von 2025 bis 2028
So viel sportliche Aktivität, dachte sich Karin Koele-Klimbacher, darf ruhig dokumentiert werden. Kurzerhand reichte sie den Umfang aller sportlichen Tätigkeiten an der Schule zur Bewertung an das Bildungsministerium ein. Schulsport-Gütesiegel heißt dieser Standard für Schulen, der vom Ministerium nach Punkten bewertet wird. Von möglichen 55 Punkten erreichten die Rassacher gezählte 49, die leicht für Gold reichten.
Die Zuerkennung gilt für die Jahre 2025 bis 2028. Interessant: Nur knapp mehr als acht 8% der österreichischen Schulen machen mit. „Die Entscheidung zur Teilnahme ist im Team gefallen“, gibt die Leiterin zu, den beträchtlichen bürokratischen Aufwand gerne in Kauf genommen zu haben. „Wichtig ist“, so ihre Sichtweise, „dass die Kinder mit großer Begeisterung dabei sind und die Eltern dahinterstehen.“ Ein Hinweis: Die Einschreibung für das kommende Schuljahr findet am 27. Februar statt.
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