Vroni Katona lud in ihr Atelier
Sommerausstellung mit Corona-Abstand

Vroni Katona (li) ist froh, von der ärgsten Enge befreit zu sein
  • Vroni Katona (li) ist froh, von der ärgsten Enge befreit zu sein
  • hochgeladen von Gerhard Langmann

STAINZ. - Das musste ganz einfach sein. Auch trotz der Corona-bedingten Einschränkungen ließ Veronika „Vroni“ Katona, die freischaffende Künstlerin mit dem umfassenden Blick auf Stainz, ihre Sommerminiaturen-Ausstellung von Freitag bis Sonntag nicht ausfallen. „Ich habe das Privileg der Natur genossen“, ließ sie wissen, zu keinem Augenblick ängstlich oder panisch gewesen zu sein.
Im Ausstellungsraum hatte Vroni Katona ihre kreativen Werkstücke drapiert. Nach wie vor ist Ton aus dem burgenländischen Stoob die Grundlage für ihre filigranen Kompositionen, ihre dezenten Mobiles und ihre Vogerl- und Engelwelt. Fast immer dabei: die Einfriedungen, Einschlüsse und punktuellen Verstärker aus Gold.
„Die Motive kommen aus der Natur“, gilt als ein Leitsatz der Künstlerin. Die Corona-Zeit war in dieser Hinsicht doch eine gewisse Bremserin. „Ich muss bei meiner Arbeit ungestört sein“, verrät sie, manchmal nicht inspirierende Phasen durchlaufen zu haben und sich selbst zum Arbeiten angetrieben zu haben. „Das verstärkte mein zwischenzeitliches Markenzeichen“, schmunzelt sie, „mit den Sachen oft spät fertig zu werden.“ Wie sie sonst die schwierige Phase erlebt hat? „Mit den Nachbarn habe ich über den Zaun hinweg geredet“, verrät sie, viel spazieren gegangen zu sein. Die Nachbarn waren es auch, welche die Katona’schen Einkäufe miterledigt haben. Ansonsten musste Whatsapp für die Aufrechterhaltung der Kontakte herhalten. „Das war nicht immer lustig“, gesteht sie, die persönlichen Kontakte doch sehr vermisst zu haben.
An den drei Ausstellungstagen durfte sich Vroni Katona über mangelnde Kontakte nicht beschweren. „Ich bin auch ohne Ausstellung öfter da“, bekannte Gunde Ihle, die Künstlerin schon seit fünfzig Jahren zu kennen. „Aus ihren Werken sprechen Landschaft und Natur“, verwies sie auf eine spezielle Katona-Wand in ihrer Wohnung. Etliche Sachen daheim hat auch Herta Beneschofsky. „Sie passen in jede Wohnung“, schrieb sie den Modellen eine gewisse Einzigartigkeit zu.

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