SCHIKLUBMITGLIED VON ST. STEFAN WIRD NEUER SCHÜLERLANDESTRAINER DES STEIR. SCHIVERBANDES

Der neue steir. ÖSV-Nachwuchstrainer Franz Klinger mit „Mentor“ Franz Ninaus
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Wo: Neuer Landes-Schinachwuchstrainer , 8511 Sankt Stefan ob Stainz auf Karte anzeigen

Einen großartigen Erfolg kann das jahrelange Aushängeschild des Schiklubs Union St. Stefan und „enfant terrible“ Franz Klinger (39) aus Georgsberg für sich verbuchen- er wurde mit sofortiger Wirksamkeit vom ÖSV zum Steir. Schülerlandestrainer bestellt.
Franz Klinger – neunfacher steir. Meister, zweifacher Landescupsieger, fünffacher FIS-Sieger (2x St. Moritz, Chavne, Innerkrems und La Thile) – setzte sich mit dieser Berufung selbst die Krone seiner sportlichen Laufbahn auf.
Seine bisherige Laufbahn, die sowohl im sportlichen als auch im beruflichen eine Verquickung aufweist, ist überaus interessant und abwechslungsreich.
Aus der „Sportfamilie“ Klinger in Pichling/Georgsberg stammend absolvierte er nach der VS und HS Stainz von 1988-1992 die Schihandelsschule in Schladming, leistete den Präsenzdienst in Hochfilzen ab, arbeitete zunächst in der elterlichen Landwirtschaft und danach bei der Marktgemeinde Stainz , kam in den Nationalteam C-Kader bis 1995 – wo er auch im Europacup und bei FIS-Rennen erfolgreich war - und wanderte nachdem er aufgrund von Verletzungen den Sprung in den A-Kader nicht schaffte) schließlich von 1995 bis 1998 zu den „Pro-Schifahrern“. Drei Saisonen auf der Profi-Tour – größte Erfolge zwei fünfte Plätze – Gesamtwertung 16. Platz- formten den Weststeirer gewaltig.
Im Jahre 2000 ging es beruflich zur Justizwache, die ihm in seinen Ambitionen durch den Leiter Brigadier Franz Hochstrasser auch nach wie vor – aufgrund des öffentlichen Interesses am Schinachwuchs- entgegenkommt.
Für Ausbildung und Trainerprüfungen bis zum C-Trainer – der aus einem allgemeinen Teil (Theorie und Praxis) und einem speziellen Teil (Schifahren und Schikondition am Kitzsteinhorn, St. Christoph etc.) besteht- wurde allerdings stets sein Erholungsurlaub geopfert.
Franz Klinger: „Acht Jahre waren insgesamt im Focus der Ausbildung- die zunächst den D-Trainer (2001/2002) , den Landesschilehrer und Alpinkurs sowie Laufinstruktor und Fit-Lehrwarteausbildung beinhaltete- und die vorerst abgeschlossen ist“ . Parallel dazu absolvierte er bei der Justiz auch den Dienstführenden Kurs, der für seine berufliche Karriere wichtig war.
15 Jahre Vereinstrainer beim Schiklub WSV Rosenkogel und St. Stefan/Stainz, 5 Jahre Bezirkstrainer des Schibezirks VI (von 2005 bis 2010) unter dem Motto: „Freude-Spaß-Begeisterung=Erfolg, sowie nach vorne schauen und Positiv denken“ sorgten dafür, dass die ÖSV-Verantwortlichen auf den „Franz“ aufmerksam wurden und ihn als Trainer der rund 50 Jugendlichen der U13-U16 bestellten. Ist ja diese Alter vielfach entscheidend für die Zukunft und so ist dieser Kader als „Sprungbrett“ zu verstehen. Wichtig ist es für ihn auch einen großen Kader zu haben, um den Druck für die Spitze ein wenig wegzunehmen.
Seine Ziele sind ebenso klar: „ Für jeden Läufer/In durch konstantes Training möglichst große Verbesserungen herauszuholen, wobei aber der Spaß und die Freude am Schifahren keineswegs zu kurz kommen darf“.
Da passen natürlich seine Hobbies bestens dazu: Musik, Gitarre spielen, Volleyball und Fußball und sein absolutes Steckenpferd Fitness.
Ja und auch Schifahrer/Innen aus dem Bezirk Dlbg sind im Kader. Wie Jana Nachbargauer (U12) und Daniel Haring (U11) beide St. Stefan, oder Chiara Weissensteiner (U13) vom WSV Rosenkogel bzw. von Frauental Martin Hüttel und Julia Scheib .
Und voll ist auch bereits sein Terminkalender mit Trainings in St. Kathrein, Pack, Seckau und Schwarzl-See, sowie Schirennen in der Gaal, Hebalm, Präbichl, Hintertux, Schladming etc.
Er will in seiner Funktion vor allem die Zusammenarbeit mit den Vereinen suchen, denn „Vereine sind die Basis für die Spitze“.
Für sich selbst nimmt er selbstbewusst in Anspruch: „Von der Einstellung her haben die Verantwortlichen mit meiner Person sicher keine schlechte Wahl getroffen.“ Die bestätigte auch sein „Mentor“, der für ihn auch psychische Stütze war- der langjährige Obmann des Schiklubs St. Stefan und AltBgm ÖkRat Franz Ninaus.

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