Tag der offenen Tür in Wies

St. Stefans Manfred Hribersek (in weiß) traf gegen Wies doppelt, hatte entscheidenden Anteil am 4:3-Sieg.
  • St. Stefans Manfred Hribersek (in weiß) traf gegen Wies doppelt, hatte entscheidenden Anteil am 4:3-Sieg.
  • Foto: Franz Krainer
  • hochgeladen von Simon Michl

Es war ein munteres Spielchen, das sich Wies mit St. Stefan ob Stainz lieferte, flott nach vorne, viele lange Bälle und buchstäblich jeder Schuss ein Treffer. Zuerst waren die Gäste dran: Nach einem Standard nutzte David Raschl den verlängerten Mittagsschlaf der Wieser Abwehr zur Gäste-Führung (14.). Das Spiel blieb offen, St. Stefan wirkte geordneter, doch Dragan Ljubanic nutzte die Chance eines Elfers zum 1:1 (21.). Doch schon die nächste Möglichkeit brachte die Gäste wieder in Front. Der starke Manfred Hribersek drückte den Ball aus kurzer Distanz zum 1:2 über die Linie (30.), doch während die Hände der Gäste vom Abklatschen noch warm waren, realisierte Thomas Freigassner mit feinem Kopfball das 2:2 (31.). Dann erstmals eine Führung für die Hausherren, weil auch die Wieser einen Hribersek, nämlich Aljaz haben: Traumtor zur Führung nach 36 Minuten! Doch die Gäste schlugen zurück: St. Stefans Hribersek stellte den 3:3-Pausenstand her (40.).

Tür geschlossen bei St. Stefan

In der Kabine hatten beide Trainer wohl viel Arbeit, den Spielern „Defensive“ zu erklären. Die Abwehrleistung beider Teams wurde tatsächlich besser, erst folgte aber ein Paukenschlag kurz nach Seitenwechsel: St. Stefans Patrick Seidnitzer ballert einen Freistoß aus gut 35 Metern unter die Latte des Wieser Tores zum 3:4 (48.). Der USV war daraufhin nur noch im Vorwärtsgang, doch zu viele Chancen blieben ungenützt. Allein Ljubanic hatte den Ausgleich dreimal auf dem „Schlapfn“. Als der sehr gute Schiedsrichter Dalibor Popovic die Partie beendete, mussten die Hausherren zur Kenntnis nehmen, dass St. Stefan zwar kein übermächtiger Gegner war, aber derartige Schnitzer in der Abwehr vom Fußballgott unbarmherzig bestraft werden. Auch die Stefaner machte viele Fehler, doch rechnerisch um einen weniger als Wies.

von Franz Krainer

Autor:

Simon Michl aus Deutschlandsberg

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