18.06.2017, 20:27 Uhr

Fußmarsch der Rossegger Runde nach Mariazell

Die Wanderer mit Rucksack, die Rossegger Biker in Hellblau
Ettendorf bei Stainz: Hof Kumpusch |

Organisator Andreas Sarkany war mit dem Premierenauftritt seiner Crew zufrieden.

„Es war ein spontaner Einfall“, erinnerte sich Andreas Sarkany an seinen Vorschlag bei der Zehn-Jahres-Feier der Rossegger Biker im vergangenen Herbst, eine gemeinsame Wanderung nach Mariazell zu unternehmen. Die Zusage erfolgte ebenso spontan, verbunden mit dem Auftrag an ihn, das ganze Unternehmen zu organisieren.
Durch seine zwei absolvierten Mariazell-Wanderungen konnte Andreas Sarkany bei der Organisation auf seine Erfahrung zurückgreifen. Dennoch: Er musste fleißig telefonieren, um die Termine der Einkehr- und Übernachtungsstellen mit den Gastbetrieben zu fixieren und Informations- und Motivationsarbeit bei den Teilnehmern leisten.
Gestartet wurde am Donnerstag um ¾ 6 Uhr morgens am Fuß der Leber, von wo es über Semriach und Nechnitz zum Strassegger Wirt auf der Teichalm ging. Tags darauf mussten über die Schanz bis Mitterdorf satte 856 Höhenmeter bewältigt werden. Fuß der Veitsch, Rotsohl Alm und Bärenthal hießen die Stationen des dritten Tages, bevor am Sonntag über Wetterinalm, Weißalm und Herrenboden der Weg nach Mariazell komplettiert wurde. „Exakt um 11.55 Uhr haben wir das Tor durchschritten“, war Andreas Sarkany nach rund 120 Kilometern unheimlich stolz auf seine – keinesfalls jugendliche - Crew. Sein Chronometer hatte aufgezeichnet: 24 Stunden reine Gehzeit, 6.435 absolvierte Höhenmeter.
Zur Heimfahrt hatte sich die Pilgergruppe vervielfacht, denn zum einen waren die Rossegger Biker, welche die Strecke am Sonntag mit dem Fahrrad absolvierten, und zum anderen die Ehefrauen der Wanderer im Bus (ein Danke an TCM International) nachgekommen.
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