14.09.2014, 19:12 Uhr

Rotkreuzjugend Stainz im Erste-Hilfe-Tag-Einsatz

Darauf ist zu achten!
Stainz: Kaufhaus Hubmann |

Info-Stand in der Hubmann-Passage.

Was Familienministerin Sophie Karmasin kann, die zum Tag der Ersten Hilfe ihre Mitarbeiter zu einem Auffrischungskurs vergatterte, können die Mitglieder der Rotkreuzjugend Stainz schon lange. Sie organisierten am vergangenen Samstag in der Passage des Kaufhauses Hubmann einen Info-Stand, an dem sie das richtige Verhalten in wichtigen Punkten der Ersten Hilfe vorzeigten.
„Wir haben uns zwei Situationen herausgesucht“, verriet das Führungstrio Viktoria Gollob, Petra Nebel und Laura Reiterer, dass die stabile Seitenlage und das fachgerechte Abnehmen des Helms bei Jugendlichen oft zum Problem wird. Und so wurden diese beiden Umstände speziell geübt vorgezeigt. Bei auftauchenden Fragen wurden klarerweise auch andere Punkte der Ersten Hilfe erklärt.
Das Wichtigste in Unfallsituationen ganz allgemein? Nicht wegschauen. Die größten Auswirkungen ziehen nicht unkorrekt ausgeführte, sondern unterlassene Hilfeleistungen nach sich. Das oft gehörte Argument, ich mache durch mein unsachgemäßes Eingreifen die Lage ja nur schlechter, ist mittlerweile auch rechtlich widerlegt. Und wenn sich jemand partout nicht zu handeln traut, dann sollte er wenigstens den Notruf (Rettung 133, Polizei 122) tätigen.
Eine, die handelt, ist Laura Reiterer. Seit fünf Jahren ist sie Mitglied der Rotkreuzjugend, nun mit 18 Jahren absolviert sie einen Sanitäterkurs, um sich ehrenamtlich in das Rote Kreuz Stainz einzubringen. Ein Verhalten, das ruhig Schule machen darf.
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