03.06.2017, 19:48 Uhr

Sicherheitsvortrag von Markus Schimpl für NMS-Schüler

Markus Schimpl simuliert einen Angriff von hinten
Deutschlandsberg: Laßnitzhaus |

Die Gemeinden Schwanberg und Deutschlandsberg luden Schüler und Eltern ein.

„Es gibt nur eine Person, die wirklich helfen kann – du selbst“, forderte Markus Schimpl stete Aufmerksamkeit ein. Vor allem sollten Jugendliche für offensichtliche Auffälligkeiten sensibel sein. Mindestens ebenso wichtig: ein selbstbewusstes Auftreten, das sich am deutlichsten durch eine aufrechte Körperhaltung (dem Anderen in die Augen schauen) manifestiert.

Mit dem Umgang mit Handy, Smartphone & Co. sprach Markus Schimpl einen weiteren möglichen Angriffspunkt. „Man sollte genau wissen, was ein Eintrag im Internet alles bewirkt“, klärte er über die gesetzlichen Rahmenbedingungen auf. Aber auch über die Probleme, die eine beantragte Löschung eines Fotos, Textes oder Beitrages verursachen kann. Vor allem eines: Einträge im Internet wirken oft lebenslänglich.

„Der Kampf, der nicht stattfindet, ist der beste Kampf“, zitierte der Buchautor (Ich rette mich) eine Shaolin-Weisheit. Dennoch zeigte er mit ein paar Übungen im Zusammenspiel mit den Schülern einige Techniken zur Selbstverteidigung vor. Das Zauberwort lautete „stabile Stellung“, aus der heraus Abwehrhandlungen die größte Wirkung erreichen. Mit Schädel, Augen, Nasenwurzel und Kehlkopf nannte er auch jene Körperstellen, an denen ein Angreifer am effizientesten zu treffen ist. „Intensiver“, so Schimpl, „sind die Techniken bei einem Selbstverteidigungskurs zu erlernen.“

Sein Dank am Schluss galt den Gemeinden Schwanberg und Deutschlandsberg, die den Vortrag ermöglichten.
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