Transportleitung bestand Härtetest

Stolz auf das gemeinsame Projekt: Karl Pack, Martin Pesendorfer, Günter Müller, Franz Pötscher und Josef Ober.
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  • hochgeladen von Roman Schmidt

„Die vergangenen Monate wären verführerisch, um zu sagen, die Transportleitung brauchen wir nicht“, spielte der Obmann des Wasserverbandes Transportleitung Oststeiermark (TLO), LAbg. Josef Ober, angesichts der niederschlagsreichen Monate auf die Sinnfrage des 16,5 Millionen Euro teuren Projektes an. Doch es gibt auch andere Zeiten, wie etwa den Mai des vergangenen Jahres, in dem die TLO an Spitzentagen 100 Liter pro Sekunde in die Südost- und Oststeiermark brachte. „Das sind 8,6 Millionen Liter Wasser an einem Tag“, verdeutlichte Martin Pesendorfer, Geschäftsführer des Wasserverbandes TLO die Größenordnung. Den Weltwassertag nahm der Vorstand des Verbandes zum Anlass, um im Wasserverteilerzentrum Schildbach das erste Vollbetriebsjahr zu bilanzieren. Pesendorfer ist zufrieden. Den ersten Härtetest hat die oststeirische Wasserader bravourös bestanden. Bei maximaler Nutzung der Leitung, sie startet in Feldkirchen bei Graz, kommen in Hartberg 30 Liter pro Sekunde an. 25 Sekundenliter verbraucht die Stadt zu Spitzenzeiten. "Die Notversorgung ist gewährleistet", ist Josef Ober stolz. Hartbergs Bürgermeister Karl Pack strich das Durchhaltevermögen von Obmann Ober in der Verwirklichung des Jahrhundertprojektes heraus und sprach die Rückversicherung in Krisenzeiten an: "Wenn man es hat und nicht braucht, ist alles gut. Doch wenn man es braucht und nicht hat, wird es zum Problem."

Wasser in öffentlicher Hand
"Diese langfristige Rückversicherung schützt die oststeirischen Wasserverbände vor den gefürchteten Public-Private-Partnership-Modellen, in denen das Wasser in gewinnorientierte Hände gelegt wird", zeigt sich Ober zuversichtlich. "Wir sind in der Oststeiermark langfristig gut aufgestellt und haben alles getan, damit das tägliche Trinkwasser in öffentlicher Hand bleibt."
Dennoch fordert Ober Eigenverantwortung im Umgang mit Wasser ein: "Große Pools und sogar Teiche werden oft auf Teufel komm raus und in der gesamten Region gleichzeitig mit kostbarem Trinkwasser gefüllt. Damit gerät das System an die Grenzen der Leistungsfähigkeit. Wir sind zu 100 Prozent mit Trinkwasser versorgt. Aber am Gesamtverbrauch macht Trinkwasser im Sommer nur ein Drittel aus." Ober appelliert an die Grundbesitzer, Brauchwassersysteme zu forcieren und merkt an: "Der Rasen hält es durchaus aus, wenn er einmal nicht grün ist."

Autor:

Roman Schmidt aus Südoststeiermark

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