Wanderung für die Murauen

Einer der vielen Auen-Guides bei der Ramsarwanderung in den Murauen von Radenci war Professor Max Fochtmann.	 Fotos: WOCHE
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  • Einer der vielen Auen-Guides bei der Ramsarwanderung in den Murauen von Radenci war Professor Max Fochtmann. Fotos: WOCHE
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Über 1.000 Ramsar-Wanderer setzten eine Zeichen für die Natur.

„Entlang der Mur gibt es Auwälder, die bis jetzt noch nicht unter den Schutz der Ramsarkonvention gestellt wurden. Aus diesem Grund organisiert der Naturschutzverein Tabrih seit dem Jahr 2000 Wanderungen entlang der Mur“, lautete es auf der Einladung zur heurigen Ramsar-Wanderung. Über 1.000 Naturfreunde folgten diesem Ruf und trafen sich in Radenci zu einer zehn Kilometer langen Wanderung in den Murauen des slowenischen Kurortes, dessen Therme heuer seinen 130. Jahrestag feiert.
„Das Ziel der Wanderung ist eine Demonstration der Naturgesinnung der Einwohner entlang des Flusses“, bekräftigt Bernd Wieser, der einer der Hauptverantwortlichen bei der Organisation der Wanderung auf österreichischer Seite ist. Stanka Desnik ist eine, die auf slowenischer Seite die Fäden zieht. Die Wanderer, die auch aus Kroatien und Ungarn angereist sind, wollen vor allem eine der längsten freien Fließstrecken Europas frei von Flusskraftwerken halten.

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