Gewerkschaftsbund ruft zu mehr Zivilcourage auf

Neujahrstreffen des ÖGB:  Horst Freiberger, Karl Pfister und Reinhard Puffer begrüßen Referenten Willi Mernyi (v.l.).
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Der ÖGB Region Südoststeiermark traf sich im Volkshaus zu Diskurs und Referat.

Beim dritten Neujahrstreffen des Gewerkschaftsbundes zeigten sich die Vertreter der Arbeitskreise im Zuge der Programmankündigung für 2012 kämpferisch. Für eine stärkere Einbindung der Mitglieder will sich Christine Donnerer, die stellvertretende Regionalvorsitzende, einsetzen. Bundesrat Klaus Konrad hat sich Identitätsfindung als Ziel für das kommende Jahr vorgenommen. Robert Schraith vom Regionalpräsidium und Kurt Edelsbrunner wollen sich künftig dem Aufbau der Regionalstruktur respektive der Bearbeitung weißer Flecken widmen.
Außerdem hielt Willi Mernyi, Leiter des Referates „Organisation, Koordination und Service“ des ÖGB Wien sowie Vorsitzender des Mauthausen Komitee Österreichs, ein Referat zum Thema „Zivilcourage“. Hierbei zeigte er Situationen aus dem alltäglichen Berufsleben auf, verwies aber auch auf Erlebnisse von ehemaligen KZ-Häftlingen und versuchte dem Publikum zu vermitteln, dass sich – obwohl risikoreich – Zivilcourage jedenfalls auszahlt. Denn wenn Menschen zusammenhalten und einander helfen würden, sei die Welt ein besserer Ort.

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