Graz-Umgebung wird jetzt noch mobiler

Die Verantwortlichen hinter dem GUSTmobil steigen bereits ein: Es kommen ausschließlich regionale Taxianbieter zum Zug.
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  • Foto: Land Steiermark/Strasser
  • hochgeladen von Christoph Hofer

Jeder kennt eine derartige Situation: Die Großmutter muss zum Arzt, dessen Ordination einige Kilometer weit entfernt liegt, und die Kinder sind alle in der Arbeit. Konnte im Idealfall noch ein Nachbar einspringen, sind Probleme dieser Art ab 1. Juli möglicherweise obsolet.

In 29 der 36 Gemeinden in Graz-Umgebung startet nämlich das GUSTmobil jetzt so richtig durch. Dahinter versteckt sich eine sinnvolle Ergänzung zum bereits bestehenden öffentlichen Verkehr. "Egal, ob in einem Zentralort oder peripheren Ortsteil: Jeder Bewohner findet in seiner fußläufigen Nähe einen GUSTmobil-Haltepunkt, um sich entweder punktgenau im Gemeindegebiet befördern zu lassen oder den öffentlichen Verkehr zu erreichen", fasst Bundesrats-Vizepräsident Ernst Gödl, von dem gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Renate Bauer die Initiative zu diesem Projekt ausging, zusammen.

Einfache Nutzung

"Durch einen Zufall habe ich von einem Verkehrsprojekt in Korneuburg erfahren. Bei einem Besuch war ich sehr erstaunt, dass das dortige Konzept von einer steirischen Firma durchgeführt wurde."

So wurde in weiterer Folge über das Regionalmanagement Steirischer Zentralraum der Kontakt zur Firma ISTmobil hergestellt, die innovative Mikro-ÖV-Konzepte für den ländlichen Raum entwickelt. "Das Ziel ist es, Mobilität ohne eigenes Auto zu schaffen, das Angebot schließt nun Lücken im öffentlichen Verkehr", so Geschäftsführer Alexander Stiasny.

Auch Landesrat Anton Lang freut sich, "dass mit dem GUSTmobil das erste große, gemeindeübergreifende Projekt dieser Art Realität wird". Die Kosten betragen 800.000 Euro pro Jahr, es gibt dazu eine Startförderung ebenso wie eine laufende Förderung vonseiten des Landes.

Die Nutzung kann via einheitlicher Hotline (0123/500 44 11), via Buchung im Internet (www.istmobil.at) oder ISTmobil-App erfolgen.

Die Verantwortlichen hinter dem GUSTmobil steigen bereits ein: Es kommen ausschließlich regionale Taxianbieter zum Zug.
Über 1.800 Sammelhaltepunkte wird es künftig geben.

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