Intelligente Straßenbeleuchtung in Gleisdorf soll Strom sparen

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Wohnstraßen sind in der Nacht sowohl von Menschen als auch von Fahrzeugen wenig frequentiert und trotzdem brennt das Straßenlicht immer mit der vollen Leistung. Diese „Stromvergeudung“ möchte die für die Gleisdorfer Straßenbeleuchtung zuständige Feistritzwerke-Steweag mit der Installation einer „intelligenten energiesparenden Straßenbeleuchtung“ eindämmen.
Dieses innovative Pilotprojekt wird in der Gleisdorfer Fritz-Knoll-Straße getestet. Folgende Maßnahmen wurden gesetzt: Bei jeder der bestehenden vier Straßenleuchten wurde die 80-Watt Quecksilberdampflampe durch eine energiesparende LED-Leuchte mit einer Leistung von 30 Watt ersetzt. Zusätzlich sorgt eine intelligente Lichtsteuerung dafür, dass die Beleuchtung nur in voller Stärke leuchtet, wenn diese benötigt wird – und zwar dann, wenn Menschen oder Fahrzeuge auf der Straße sind. Die intelligente Lichtsteuerung funktioniert mit Sensoren, die bei jeder Straßenleuchte integriert sind. Die Sensoren erkennen sämtliche herannahenden Verkehrsteilnehmer, egal ob Fußgänger, Radfahrer, PKW oder LKW. Wird vom Sensor eine Bewegung wahrgenommen, dimmt das ganze System per Funk alle Leuchten auf die maximale Lichtleistung in Sekundenbruchteilen hoch. Erkennen die Sensoren keine Bewegung mehr, wird nach einer vordefinierten Zeit wieder auf das abgesenkte Grundlicht mit wenig Stromverbrauch herabgedimmt. Somit wird die Lichtstärke immer auf den konkreten Bedarf geregelt. Bei keinem Verkehrsaufkommen wird das System nur mit 20 Prozent Leistung betrieben. Bei wenig frequentierten Straßen führt dies pro Nacht nur zu wenigen Minuten Leuchtdauer mit 100 Prozent Leistung – im Gegensatz zum durchgehenden Betrieb herkömmlicher Anlagen. Mit diesem System sollen Stromeinsparungen bis zu 70 Prozent möglich sein.

Die Feistritzwerke-Steweag überprüft, ob dieses Ziel erreicht wird. Untersucht wird auch die Wirtschaftlichkeit dieser intelligenten Straßenbeleuchtung.
Das Projekt ist Teil des Gleisdorfer Klimaschutzprogramms 2015, bei dem 20 Prozent des Stromverbrauches bei der öffentlichen Straßenbeleuchtung eingespart werden soll. In der Stadt Gleisdorf sind 2.400 Straßenleuchten im Einsatz, die einen Jahresstromverbrauch von 820.000 Kilowattstunden haben. Von den 2.400 Leuchten haben noch 30 Prozent einen hohen Stromverbrauch. Diese „Stromfresser- Leuchten“ sollen bis 2015 durch energiesparende LED-Leuchten ersetzt werden. Damit würden jährlich rund 200.000 Kilowattstunden Strom eingespart werden.

Autor:

Hannes Baumgartner aus Weiz

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