Frau darf Frau auch nicht diskriminieren

Redaktionsleiter Heimo Potzinger

Die Diskriminierung ist – auch nach der gesetzlichen Gleichstellung der Geschlechter – im Job und in der Familie geradezu Brauchtum. Dabei sind ungleiche Bezahlung und schlechtere Karrierechancen freilich eine Unsitte. Ebenso wenig glorreich und vielmehr phänomenal: Früher noch nicht sehr ausgeprägt, zuletzt noch sehr latent, aber immer intensiver spürbar ist die ungleiche Chancenverteilung unter den Frauen selbst. Während am Frauentag die Arbeitnehmerinnen ihrem Unmut über die Diskriminierung auf der Straße Luft gemacht haben, sind die Unternehmerinnen mit den jüngsten Errungenschaften für ihr Geschlecht durchaus zufrieden. Aber Vorsicht, meine verehrten Damen! Gerade weil der Weg in die Selbstständigkeit durchaus seine Wurzeln in der Diskriminierung hat, müssen Frauen in der Wirtschaft nun beweisen, dass sie den Geschlechterkampf nicht für sich selbst, sondern für Ihresgleichen führen.

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