Familie und Job - Tischlerei Wegerer wurde prämiert

V. l.: Bgm. Johann Ziegerhofer (re.) mit Siegfried und Barbara Wegerer und Stefan Grabner (li.).	 FISCHER
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  • V. l.: Bgm. Johann Ziegerhofer (re.) mit Siegfried und Barbara Wegerer und Stefan Grabner (li.). FISCHER
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In der Sparte Mittelbetriebe wurde die Tischlerei Wegerer ausgezeichnet.

RETTENEGG. Dass bei der Tischlerei Wegerer viele Frauen beschäftigt sind (mehr als ein Drittel der 48 Mitarbeiter), ist kein Geheimnis mehr. Noch eines drauf legte man in Richtung Frauen- und Familienfreundlichkeit, indem man vor fast zwei Jahren einen eigenen Betriebskindergarten installierte. Nach anfänglichen Bedenken entwickelte sich diese Einrichtung sehr gut. „Taten statt Worte“ ist das Motto des Familienbetriebes.
Dieses Engagement wurde von der Initiative „Taten statt Worte“ bei den Mittelbetrieben für den „frauen- und familienfreundlichsten Betrieb in der Steiermark“ mit dem ersten Platz prämiert. „Ich habe mich ehrlich gefreut“, sagt Juniorchefin Barbara Wegerer, selbst Mutter. Denn eingereicht hat man bereits früher einmal in dieser Kategorie. „Ich glaube, dass unser Betriebskindergarten dafür ausschlaggebend war.“
Die Nachfrage im Betriebskindergarten, der von Montag bis donnerstag von 7–16.30 Uhr und Freitag bis 13 Uhr geöffnet ist, ist groß, bestätigt Barbara Wegerer: „Vielleicht wird unser Engagement auch auf Staatebene belohnt.“ Denn die Siegerbetriebe treten im Mai 2012 auf Bundesebene an.
Mehr zum Wettbewerb 2011 „Frauen- u. familienfreundlichste Betriebe der Steiermark“, von der Initiative „Taten statt Worte“ auf www.taten-statt-worte.at.

Unabhängiger in der Betreuung
Nach der Karenzzeit suchte die gelernte Malerin eine Stelle in einer Tischlerei und wurde bei der Firma Wegerer fündig. Ihre dreijährige Tochter ist im Firmenkindergarten untergebracht. „Man ist unabhängiger von daheim, wenn man das Kind mitnehmen kann und diese wertvolle Möglichkeit der Betreuung besteht.“

Flexibilität weiß man zu schätzen
Als Mutter von zwei Kindern weiß Elisabeth Auer die flexible Arbeitszeit im Unternehmen zu schätzen. „Ein Anruf in die Firma genügt und man kann erledigen, was ansteht, oder beim Kind bleiben, wenn eines krank ist. Unser jüngstes Kind besuchte bis zum September des Vorjahres den Firmenkindergarten.“

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