22.06.2017, 05:30 Uhr

Rechtzeitiger Schutz vor der Zeckensaison

(Foto: Erik_Karits/panthermedia.net)

Obwohl die Zeckensaison noch relativ jung ist, gibt es schon Meldungen von FSME-Erkrankungen in diesem Jahr. Mit den steigenden Temperaturen und dem Start der Sommerferien rechnen Experten mit weiteren FSME-Fällen.

Und in der Steiermark sollte man besonders vorsichtig sein: Im vergangenen Jahr wurden 13 Erkrankungsfälle gemeldet – damit reiht sich die Grüne Mark auf Platz drei hinter Oberösterreich und Tirol.

Zecken sind Parasiten, die zum Überleben das Blut ihres Wirtes brauchen. Der Schutz vor ihnen ist wichtig, weil Zecken gefährliche Krankheiten übertragen können. Etwa Borreliose, die sich durch Ausschlag rund um die Einstichstelle, grippeähnliche Zustände oder Kopfschmerzen äußert. Im schlimmsten Fall greift die bakterielle Erkrankung Gelenke, Nervensystem oder den Herzmuskel an. "Erwachsene und Kinder, die sich gerne im Freibad aufhalten, aber auch Kleinkinder, die gerne im Garten oder im Park spielen und krabbeln, sind Zecken besonders nahe und somit der Gefahr eines Stichs ausgesetzt", so Christiane Körner, Präsidentin des Vereins zur Förderung der Impfaufklärung. Deshalb rät Körner zum rechtzeitigen Schutz vor Zecken, der jedoch nur dann besteht, wenn die Grundimmunisierung korrekt durchgeführt wurde und die empfohlenen Auffrischungsintervalle eingehalten werden.
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