02.11.2016, 00:00 Uhr

Werndorf hält die Nahversorgung hoch

Silvia Sonnleitner-Unger mit dem Vorbesitzer-Ehepaar Martin und Gertraud Macher sowie Michael und Martina Hohl.
Werndorf behält seinen Nahversorger. Das Nah- & Frisch-Geschäft wird ab sofort von Silvia Sonnleitner-Unger geführt. Die Kauffrau übernimmt das Traditionskaufhaus, das auf eine lange Familiengeschichte zurückblicken kann. Die Wurzeln des Kaufhauses gehen bis 1956 zurück, wo der Großvater des Vorbesitzers Martin Macher einen 25 m2 großen Laden im Dorf errichtete. 1971 entstand das Geschäft in der jetzigen Form und war eines der ersten Kaufhäuser der ADEG-Marke mit einer Verkaufsfläche von 300 m2.

100.000 Euro haben Sonnleitner-Unger und der Großhandelspartner Kastner in die Neugestaltung investiert. Neu ist auch eine Kaffee-Ecke, die zum Verweilen einladen soll. „Ein Nahversorger ist auch ein Kommunikations-Treffpunkt im Ort“, macht WKO-Regionalstellenobmann Michael Hohl auf die Bedeutung des Kaufhauses aufmerksam. Die Wirtschaftskammer stellte den Kontakt zwischen Macher, der in Pension ging und Sonnleitner her. Die Wettmannstätterin erfüllt sich mit dem Kaufhaus einen lang gehegten Traum. „Lass unsere Werndorfer nicht verhungern“, gibt Macher seiner Nachfolgerin mit auf den Weg. Als Gratulanten stellten sich Werndorfs Vzbgm. Thomas Ebli, Gemeindekassier Franz Roschitz, Frau in der Wirtschaft Martina Hohl, Kastner-Vertriebsleiter Heinz Lagerwisch sowie zahlreiche Vereinsobleute und Gemeinderäte ein. Diakon Michael Zepf erbat den Segen für das Geschäft und seine Kunden.
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