Konzerte und Diskursprogramm

open music presents im Rahmen von tgnm:
Maulwerker
Michael Hirsch + Ariane Jeßulat + Christian Kesten + Steffi Weismann: Stimme
„In Zungen reden" ... für Artikulationsorgane, Gesten und Dinge

Freitag, 20. Mai 2016: „Teaser“
Dieter Schnebel: Redeübungen (1983-84) Version 2016 für 4 Stimmen
+
Samstag, 21. Mai 2016, 20.00
Christian Kesten: zunge lösen (1999/2002) Version 2016 für 4 Stimmen
Christian Kesten: FAHREN (1995) Version für 4 Stimmen
Alessandro Bosetti: The Pool and the Soup (2007) für 4 Sprecher
Henrik Kairies: Triosonate für Weingläser (2013)
Alessandro Bosetti: Trinitaire (2015) für 3 Stimmen
Dieter Schnebel: Maulwerke (1968-74) Fassung 2016 für 4 Stimmen

Die Maulwerker sind Vokalensemble, Musikperformer, Musiktheatermacher, Komponistenkollektiv. Sie sind Spezialisten in den Schnittmengen von Musik und Theater, Musik und Sprache, in der Durchdringung von Musik und Raum, von Klang und Stille. Neben den Klassikern der Neuen (Vokal-)Musik und des Experimentellen Musiktheaters – wie Schnebel, Cage und Fluxus – bilden jüngere Tendenzen den Schwerpunkt der Arbeit und damit die rege Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponist/innen, Hörspielautor/innen, Klangkünstler/innen und Regisseur/innen, einschließlich Werke der Ensemblemitglieder selbst. Die Maulwerker wurden Ende 1977 gegründet, traten in den folgenden Jahren in fluktuierenden Besetzungen auf und kamen 1988/89 in ihrer jetzigen Besetzung zusammen. Das Ensemble bestritt die Uraufführungen der wichtigsten musiktheatralen Werke Schnebels, die entweder im Probenprozess mit den Maulwerkern entstanden oder ihnen, wie die Schau-Stücke oder die Kafka-Dramolette, auf den Leib geschrieben sind. Schnebels Grundlagenwerk moderner Vokalmusik – die Materialkomposition Maulwerke – realisierte das Ensemble in verschiedenen, auch szenischen Versionen.
Ganz dem Motto der tage neue musik 2016, MUSIK_SPRACHE, entsprechend, lässt „open music“ also „In Zungen reden“ und lädt mit den Maulwerkern ein solitäres, seit vielen Jahren international agierendes Ensemble erstmals nach Graz. Dass mit den Maulwerkern dabei nicht nur die Grenzen der musikalischen Sprache gesprengt werden, liegt auf der Hand. So bezeichnet schon der Begriff Zungenrede, Glossolalie, im Altgriechischen unter anderem das Äußern von unverständlichen Silben und wird in einigen religiösen Gemeinschaften als Beten im/mit dem Geist verstanden in einer Sprache, die dem Sprecher unbekannt ist. Der Akt des Artikulierens, das Herauslösen der Sprache aus ihrem semantischen Umfeld, Klangsprache, Sprachklang, reine Klanglichkeit, aber auch Gestik, Körpersprache, Performance … sind nur einige der vielen Aspekte, die bei diesem Motto zur Sprache zu bringen sind …

http://www.maulwerker.de/

Einzelticket: 10.- / 5 .- ermäßigt : Tageskarte: 15.- / 8.- : Generalpass: 36.- / 18.-

Wann: 22.05.2016 20:00:00 Wo: Großer Minoritensaal, Mariahilferpl. 3, 8020 Graz auf Karte anzeigen
Autor:

WOCHE Graz aus Graz

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