Nach zweieinhalb Jahren
73,5 Millionen Euro Umbau – Nahverkehrsknoten Raaba fertiggestellt
- Über zweieinhalb Jahre wurde der Bahnhof Raaba umgebaut.
- Foto: ÖBB/Chris Zenz
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Nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit ist der neue Nahverkehrsknoten in Raaba abgeschlossen worden. Mit dem Ausbau wurde die bestehende Haltestelle zu einer Mobilitätsdrehscheibe für Bahn- und Busverkehr im Grazer Umland erweitert. Das Projekt umfasst Maßnahmen im Bereich öffentlicher Verkehr, Straßeninfrastruktur sowie Park- und Fahrradabstellanlagen.
RAABA. Der Nahverkehrsknoten in Raaba ist fertiggestellt. Der Ausbau der bestehenden Haltestelle dauerte rund zweieinhalb Jahre und kostete 73,5 Millionen Euro. Davon entfielen 18,3 Millionen Euro auf das Land Steiermark und 9,8 Millionen Euro auf die Marktgemeinde Raaba-Grambach.
- Das Projekt kostete 73,5 Millionen Euro.
- Foto: ÖBB/Chris Zenz
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Die Haltestelle Raaba wurde zu einem barrierefreien S-Bahn-Halt umgebaut. Errichtet wurden zwei 160 Meter lange Randbahnsteige. Ein Personentunnel mit zwei Aufzügen verbindet die Bahnsteige und ermöglicht einen stufenlosen Zugang. Zur Ausstattung zählen außerdem Wartekojen, digitale Fahrgastanzeigen, Lautsprecheranlagen und Infostelen.
Erweiterung von Park+Ride und Bike+Ride
Im Zuge des Projekts wurde auch das Angebot an Abstellmöglichkeiten erweitert. Die Park+Ride-Anlage umfasst nun 49 Pkw-Stellplätze, darunter breitere Stellflächen für mobilitätseingeschränkte Personen und Familien. Die neue Bike+Ride-Anlage bietet 100 überdachte Fahrradabstellplätze sowie Abstellflächen für 30 einspurige Kraftfahrzeuge.
- Als Teil des Projekts wurden neue Park+Ride Plätze für Fahrräder und Autos geschaffen.
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Der neugestaltete Bahnhofsvorplatz dient als Umsteigebereich zwischen Bahn- und Busverkehr. Eine Bushaltestelle mit Umkehrschleife soll kurze Wege zwischen den Verkehrsmitteln ermöglichen. Ergänzt wird die Anlage durch zwei Taxi-Stellplätze.
- Verkehrslandesrätin Claudia Holzer (FPÖ), ÖBB-Vorständin Judith Engel und Bürgermeister Karl Mayrhold bei der Eröffnung.
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Unterführungen ersetzen Eisenbahnkreuzungen
Teil des Projekts ist eine neue Unterführung der Landesstraße L370 inklusive Geh- und Radwegunterführung. Sie ersetzt die bisherige Eisenbahnkreuzung. Auch im Bereich Blumenweg wurde eine Unterführung für den Geh- und Radverkehr errichtet. Dadurch sollen Verkehrsströme getrennt und der Verkehrsfluss verbessert werden. Bürgermeister Karl Mayrhold betont: "Für unsere Bürgerinnen und Bürger bringt der neue Nahverkehrsknoten spürbare Vorteile im Alltag: sichere Querungen, kürzere Wege, bessere Umsteigemöglichkeiten und ein attraktives Angebot für Pendlerinnen und Pendler."
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