Ferienscouts unterwegs
Alle wollen "ham nach Fürstenfeld"

"I wü wieda ham ..." - diesmal nach Fürstenfeld.
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  • Foto: Danklmayer
  • hochgeladen von Roland Reischl

Bernadette und Maria Danklmayer, die Ferienscouts der WOCHE und des Jugendmagazins "checkit" sind wieder unterwegs – diesmal geht es um Austropop-Geschichte einerseits und ganz viel Spaß andererseits. Hier ihr Bericht:

Mit STS im Gepäck nach Fürstenfeld

Eine lange Autofahrt, müde Augen und auch der Allerwerteste schmerzt schon ein bisserl von dem ewigen „Autositzen“. Davon lassen wir uns aber nicht die gute Laune verderben: Für uns geht ja schließlich heute noch nach Fürstenfeld. Die Stadt, die wir schon als Favorit vermerkt haben, obwohl sie für uns Premiere hatte. Doch einmal ganz ehrlich, wer hat noch nie enthusiastisch aus vollem Halse „I wül wieda ham noch Fürstenföld“ gesungen? (Wir jedenfalls viel zu oft!) Unsere Vorfreude war dementsprechend groß und so statteten wir dieser außergewöhnlichen Stadt einen Besuch ab. Eines können wir schon sagen: Allan haben wir uns net gefühlt!

JUFA, ganz sportlich

Der Tag ging schon langsam zu Ende als wir die runden Kreisverkehre in Fürstenfeld durchfuhren. Jedes Schild mit dem Ortsnamen brachte uns mehr und mehr zum Lächeln und nach kurzer Zeit erblickten wir das wohl sportlichste JUFA weltweit. Sofort wurden wir allerherzlichst beim begrüßt und stillten unseren Durst mit kühlen Getränken. (Fototipp: Die coolen Paletten-Bänke und der in Ziegeln gehaltene Frühstücksraum!) Nach einer kleinen Spazierrunde testeten wir die sauberen Zimmer und kuscheligen Betten, um für den morgigen sportlichen Tag ausgeschlafen zu sein.
Das Besondere am JUFA Fürstenfeld ist die zentrale Lage – in die City mit Disco, Kaffees und Bars – rund 5 Minuten aber auch das breitgefächerte Sportangebot: Die eigene Turnhalle lädt zum Schwitzen ein und in der Kletterhalle, eine der Größten in ganz Österreich, kommt man bei über 16 Meter ganz hoch hinauf. Das Jugend- und Familienhotel verfügt auch über einen Kunstrasenplatz, eine Tennishalle und ein Fitnessstudio. Nach einem ausgiebigen Frühstück mit allem, was das Breakfast-Herz begehrt, huschten wir schnell an der Rezeption vorbei und wurden auch schon von Thorsten empfangen.

Das Kletterspecial im JUFA Fürstenfeld

„Seid’s bereit?“, fragte uns Thorsten und sofort nickten wir, als er uns die Tür zur aufhielt. Schön staunten wir, als er die riesige Kletterhalle mit Anfängerbereich, Profirouten und Boulderareal – insgesamt über 1.000 Quadratmeter Gesamtfläche –– präsentierte. Wir hüpften in die Gurte hinein und schon nach kurzem Einüben kletterten wir die Wände rauf und runter. Für den krönenden Abschluss suchten wir uns noch einige Boulderrouten heraus und maßen unsere Kräfte an den Trainingsgeräten. Leider waren es zu viele Wände und Routen, um alle zu testen und unsere Kletterstunden viel zu schnell schon wieder vorbei. Doch einer nächsten Klettereinheit im Herzen Fürstenfelds mit einem der Klettercoaches steht ja nichts im Wege. Thorsten ist laut ihm selbst ein spätberufener Kletterer, der sich erst im Laufe seiner Jahre der Kraxelei verschrieben hat. Mit seiner Motivation, dem Spaß und Können, das er dabei aufbringt, wirkt er aber wie jeden Tag aufs Neue begeistert. Übrigens: Alpenvereinsmitglieder erhalten Ermäßigungen.

Eintauchen, untertauchen ...

Der Tag startete aktiv und so ging er natürlich auch weiter. Nachdem wir vom JUFA ausgecheckt hatten und unser Gepäck in der drückenden Hitze im Kofferraum verstaut hatten, peilten wir das kühle Nass an: Auf ins Freibad Fürstenfeld – für Gäste des JUFA kostenlos. Auf der Liegewiese warfen wir unsere Badetaschen in den Schatten eines Baumes und sprangen ins erfrischende Wasser. Neben der Größe, mit der das Freibad sicherlich punkten kann, ist auch die 116-Meter-Speedrutsche sowie der 10-Meter-Sprungturm absolut testenswert. Für den Hunger zwischendurch können wir euch Siegl‘s Freibad Restaurant wärmstens ans Herz legen: Mit Burger, Pizza, Grillkäsesalat und Home-made Eis kann man für die nächste Plantschrunde Energie tanken.

Nach unserem Dip im größten Beckenbad Österreichs machten wir uns auf den Weg zu einer Reise in die Vergangenheit. Gabi Jedliczika erwartete uns schon im Museum Pfeilburg, dort wo die Stadtführung des Festungsweges startete. Ein modernes Museum (richtig coole Effekte: automatische Vorhänge mit Musik, beleuchtete Bodenvitrinen und eine lebensgroße Janitscharenparade auf Pferden) über die Stadt an der Grenze und die Gefahr durch die Kruzitürken. Die Stadtführung darf man sich nicht als „langweiliges Gebäudeanschauen“ vorstellen, sondern als wirkliches Erlebnis! Auch Geocaching und Nachtführungen werden angeboten – aber Vorsicht vor Gespenstern wie Rüdiger! Wir wanderten vorbei am Fürstenfelder Hauptplatz, der genau 100 mal 100 Meter groß ist, zum Bunker, der damals im Zweiten Weltkrieg Schutz bot – ein spannendes Erlebnis und eine wunderbare Abkühlung bei hitzigen Temperaturen. Neben vielen anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt besuchten wir auch die Pfarrkirche. James-Bond-like zog Gabi Jedliczika den Teppich vor dem Altar zur Seite und zeigte uns die Gruft unter der Augustinerkirche. Auch die unscheinbare Orgel hat ihre eigene besondere Geschichte: Lange war sie in Italien verschollen, bis man eines Tages die Aufschrift „Augustiner Kirche Fürstenfeld“ darauf entdeckte. „Nun ist sie wieder daheim an ihrem rechten Platz“, erklärte die sympathische Stadtarchivarin.

Das Resümee

Egal in welchem Bereich, Fürstenfeld hat bei uns in allen Kategorien fünf Sterne erreicht. Bevor wir den Heimweg ins obere Ennstal antraten, machten wir noch einen kurzen Abstecher ins Erdbeerland, um neben den unzähligen Fotos und Erinnerungen auch noch geschmacklich ein bisserl Fürstenfeld daheim zu genießen.
Die nächste Reise zieht uns nicht so weit in den Osten. Seid gespannt – es wird ziemlich kunterbunt, laut, gefährlich und vor allem wild!
Eine schöne Sommerzeit wünschen euch die Fereinscouts – bis zum nächsten Beitrag!
Maria und Berni

Must-Dos in der City:
vom 10-Meter-Turm im Freibad springen, sich in der Kletterhalle bis ganz oben kämpfen, Selfie mit einem Kruzitürken im Museum schießen, viele Fotos mit Ortsschildern von Fürstenfeld machen und ganz oft „Fürstenfeld“ anhören und laut dazu singen.

"I wü wieda ham ..." - diesmal nach Fürstenfeld.
Hoch hinaus ging's in der JUFA-Kletterhalle.

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