Der Stadt-Handwerker: Lastenrad statt Lieferwagen

Innovativ: Der Stadt-Handwerker-Gründer Paul Feiertag (m.) mit seinen Mitarbeitern Paul Neumann (l.) und Michael Intzes.
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Lastenräder statt Lieferwägen, Elektroautos statt LKW – das Projekt "Der Stadt-Handwerker" der beiden Brüder Paul und Georg Feiertag setzt auf Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit. Der Stadt-Handwerker bietet Dienstleistungen im Installationsbereich sowie handwerkliche Hilfsleistungen an. Und das als erstes Unternehmen im gesamten deutschsprachigen Raum vollkommen CO2 neutral.

Flexibilität als Trumpf

"Unser Konzept ist es, anfangs die gesamte Innere Stadt sowie die anschließenden Bezirke mit dem Lastenfahrrad abzudecken. Das bietet eigentlich nur Vorteile", erklärt der Gründer der Stadt-Handwerker, Paul Feiertag. So würden mit dem Lastenrad alle Probleme der Zufahrtszeiten und Parkproblematik in der Innenstadt wegfallen. "Mit dem Lastenrad sind wir extrem flexibel. Von unserem Standort in der Klosterwiesgasse aus sind wir in wenigen Minuten in der Innenstadt, können überall kostenlos parken und müssen nicht nach der Anlieferung sofort wieder einen etwaigen Lieferwagen wegstellen."
Riesenaufträge wie ganze Wohnprojekte könne man zwar nicht abwickeln, "aber von Reparatur- über Serviceleistungen, bis hin zur Installation von Waschbecken, WCs oder Heizkörpern können wir alles bieten." Unterstützt wird das Projekt auch vom Grazer Umweltamt, dass die Anschaffung von Lastenrädern fördert. "Projekte wie dieses dienen als Vorbild für andere Unternehmen in Graz. Speziell in der Innenstadt sind Lastenräder auch für handwerkliche Unternehmen natürlich prädestiniert", erklärt Thomas Lampesberger, Umweltreferent der Grünen.

Nachhaltig und modern

Paul Feiertag, der neben seiner abgeschlossenen Meisterprüfung als Installateur auch an der Montanuniversität in Leoben studiert, hat für den Stadt-Handwerker große Pläne: "Wir beginnen mit zwei gelernten Installateuren und einem Netzwerk an Studenten und geringfügigen Mitarbeitern für die Hilfsarbeiten. Das zweite Lastenrad wird bald angeschafft, später denken wir auch an Elektromobilität für weitere Anfahrtswege." Der Stadt-Handwerker ist ab sofort buchbar, aktuell noch über die Homepage (www.stadthandwerker.at) oder telefonisch. "Ab September ist aber auch unsere App online, dann kann man alles praktisch und einfach über das Smartphone buchen", erklärt der Jungunternehmer. Der Bedarf sei auf jeden Fall gegeben. "Oft wird kein Installateur gerufen, weil sich die Anfahrtskosten in der Innstadt schon auf rund 60 Euro belaufen. Wir sind auch bei Kleinaufträgen flexibel", so Feiertag. Im September diesen Jahres startet auch eine Crowdfunding-Kampagne, in der sich Arbeitspakete und Leistungen sichern lassen können. 

Autor:

Stefan Haller aus Graz

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