Mit neuer App auf schnellstem Weg ins Krankenhaus

Tatütata, die Rettung ist da: "virtEBA" soll den Rettungsweg verkürzen.
  • Tatütata, die Rettung ist da: "virtEBA" soll den Rettungsweg verkürzen.
  • Foto: raggam photography
  • hochgeladen von Verena Schaupp

Im Notfall zählt jede Sekunde: Die webbasierte IT-Applikation "virtEBA" (virtuelles EBA) soll die Fahrt im Rettungswagen bis zum Krankenhaus verkürzen. Rettungssanitäter wissen dadurch bereits am Beginn der Fahrt, ob das Zielkrankenhaus aufnahmefähig ist, die Aufnahmeeinheit im Spital kennt bereits die Patientendaten und Art der Erkrankung. Das System kommt aus Deutschland und wurde von KAGes-Vorstand Karlheinz Tscheliessnigg in die Steiermark geholt: "Wir haben in der Probephase und in der einmonatigen regulären Anwendung gesehen, dass die Erwartungen an das Programm zu 100 Prozent erfüllt werden." Seit Anfang Jänner lauft das System im regulären Betrieb.

So geht's

Ein Rettungssanitäter gibt vor der Abfahrt vom Einsatzort einen Diagnosecode ins System ein, das Alter des Patienten und auch die Dringlichkeit des Einsatzes. Das alles geschieht über einen Datenterminal im Rettungsauto. Die Anfrage geht dann sofort an einen zentralen Server und meldet dem Auto die passende Einrichtung in der Nähe zurück. Der Rettungswagen erhält die Angaben zum Zielort sowie die voraussichtliche Eintreffzeit im Spital. "Hier wird moderne Technik optimal zum Wohle von Patienten angewendet. Auch für die Krankenanstalten und Rettungstransportunternehmen ist ,virtEBA` eindeutig ein Gewinn", bilanziert Projektleiter August Gomsi.

Positive Bilanz

Auch Landesrat Christopher Drexler meint: "Gerade diese breite und gute Zusammenarbeit der unterschiedlichsten Expertinnen und Experten aus unserem steirischen Gesundheitsnetzwerk im Rahmen dieses Projektes stimmt mich für die weiteren Schritte unserer steirischen Gesundheitsreform so positiv, weil hier gemeinsam etwas sehr Nützliches zum Wohle der Patienten erarbeitet wurde."

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