24 Kennzeichen abgenommen
Polizei mit Schwerpunktkontrollen im Advent
- Im Raum Graz standen am Wochenende Reisebusse im Fokus. Insgesamt wurden 24 Kennzeichen abgenommen.
- Foto: LPD Steiermark
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In der Steiermark setzt die Polizei zur Adventzeit auf verstärkte Verkehrskontrollen. Besonders Reisebusse, die Grazer Adventmärkte ansteuerten, erwiesen sich dabei oft als Sicherheitsrisiko; 24 Kennzeichen wurden abgenommen. Außerdem wurden 21 Alkolenker aus dem Verkehr gezogen.
GRAZ/STEIERMARK. Die ersten beiden Adventwochenenden standen in der Steiermark ganz im Zeichen verstärkter Verkehrskontrollen. Während Freitagnachts landesweite Alkoholkontrollen durchgeführt wurden, lag der Fokus an den Wochenenden vor allem auf Intensivkontrollen von Reisebussen in Graz. Die Ergebnisse sind alarmierend.
- Verkehrsinspektionen zwei und drei führten die Kontrollen gemeinsam mit technischen Gutachtern der Kfz-Prüfstelle des Landes Steiermark, dem Fachbereich "Gefahrgut" der Landesverkehrsabteilung und dem Strafamt der Landespolizeidirektion durch.
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Desolate Reisebusse im Visier
Reisebusse, die Grazer Adventmärkte ansteuerten, sorgten für teils erschreckende Ergebnisse bei den Kontrollen. Defekte Bremsen, durchgerostete Karosserien und Ölverlust gehörten zu den häufigsten Mängeln. An vier Tagen wurden die Reisebusse an den Zufahrten zur Stadt kontrolliert. Die Bilanz: 24 Kennzeichen mussten wegen "Gefahr im Verzug" abgenommen werden, von insgesamt 191 Anzeigen betrafen 134 schwere technische Mängel. Die Polizei kassierte knapp 29.000 Euro an Strafgeldern, wovon der Großteil als Sicherheitsleistungen bei ausländischen Fahrzeughaltern eingehoben wurde.
- Am Wochenende fanden im gesamten Bundesland Schwerpunktkontrollen statt.
- Foto: Symbolfoto: Polizei
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21 Alkolenker gestoppt
Parallel dazu fanden landesweite Alkohol- und Geschwindigkeitskontrollen statt. Über 1.600 Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer wurden überprüft, woraus mehr als 1.100 Beanstandungen resultierten – vorwiegend wegen überhöhter Geschwindigkeit. 21 Alkolenker mussten ihre Fahrt abbrechen, in zehn Fällen wurde der Führerschein entzogen.
- an den kommenden Adventwochenenden sollen weitere Schwerpunktkontrollen folgen.
- Foto: Johannes Reiterits/RMW
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Die Polizei kündigte an, dass auch in den kommenden Wochen verstärkte Kontrollen durchgeführt werden. Mit den Maßnahmen will man die Sicherheit im Adventverkehr weiter erhöhen und Risikofahrzeuge konsequent aus dem Verkehr ziehen.
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