Grazer Bauboom
Stadt des Siedlungsbaus

In Graz boomt der Siedlungsbau vor allem im Südwesten
  • In Graz boomt der Siedlungsbau vor allem im Südwesten
  • Foto: WOCHE Graz
  • hochgeladen von Anna-Maria Riemer

Mit den unzähligen neuen Siedlungen wachsen auch die Herausforderungen im Zusammenleben.

Eggenberg, Gries, Liebenau, Puntigam und Straßgang: Derzeit sprießen zahlreiche neue Siedlungen in Graz in die Luft, oft in einer guten Infrastruktur eingebettet samt Nahversorgern, wie Apotheken, Friseuren oder Lebensmittelgeschäften, direkt in den Anlagen.

Über 8.000 Wohnungen

Auf den Reininghausgründen beispielsweise sollen bis 2025 nicht nur 5.200 neue Wohneinheiten für rund 10.000 Menschen entstehen, der Stadtteil wird darüber hinaus auch rund 5.000 neue Arbeitsplätze bieten. Insgesamt werden derzeit mehr als 8.000 neue Wohnungen gebaut, damit wird Wohnraum für rund 20.000 Menschen geschaffen – das entspricht der Größe einer Bezirksstadt. 90 Prozent der Fläche in Graz sind für den Wohnungsbau gewidmet, immerhin haben rund 292.270 Menschen mit Stand Anfang 2019 ihren Hauptwohnsitz in Graz gemeldet, 35.680 ihren Nebenwohnsitz. Jedes Jahr ziehen laut Statistik der Stadt Graz rund 3.000 Menschen in die steirische Landeshauptstadt, die meisten von ihnen im Herbst.
Beliebt sind dabei vor allem die Bezirke Geidorf, Jakomini und Eggenberg. Doch auch innerhalb der Stadt gibt es Bewegung: So zogen im Zeitraum 2008 bis 2018 rund 34.000 Personen aus dem Bezirk Geidorf in einen anderen Stadtteil, nach Waltendorf zogen beispielsweise rund 10.000 Grazer.

Neue Verkehrs-Hotspots

Auch in Bezug auf den Verkehr kann es zu neuen Herausforderungen kommen. „Wenn eine neue Siedlung mit mehreren hundert Wohnungen gebaut wird, bedeutet das auch, dass plötzlich mehrere hundert Autos zusätzlich auf die Hauptstraßen zufahren“, erklärt Stadtpolizeikommandant Kurt Kemeter und ergänzt: „Das zieht große Herausforderungen nach sich, inklusive einer größeren Stau- und durch den zunehmenden Verkehr erhöhten Unfallgefahr.“ Letzteres liege vor allem daran, dass es durch das erhöhte Verkehrsaufkommen weniger Lücken für den Querverkehr zum Einordnen gibt. Dadurch kommt es an den berühmten Kreuzungen zu mehr Zusammenstößen.

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