04.11.2016, 01:34 Uhr

Das Jochen Rindt Grab fasziniert noch immer.

Jedes Jahre ein Lichtermeer, beim Grab von Jochen Rindt.
Wie jedes Jahr spaziere ich am Allerheiligen-Abend durch den Zentralfriedhof, genieße die Stille und die vielen Lichter die so schön Rot leuchten. Zum Abschluss besuche ich immer das Grab von Jochen Rindt und verweile eine Zeit davor. Ich beobachte die vielen Kerzen wie sie in der Dunkelheit brennen und ich genieße die Wärme die sie abgeben. Es ist interessant, wer in dieser Zeit während ich da stehe alles vorbei kommt und aus dem großen Lichtermeer, ein noch viel größeres macht. Es scheint schon Tradition zu sein, am Grab von Jochen Rindt eine Kerze aufzustellen, damit dieses Grab, wie jedes Jahr besonders Hell leuchten kann. Keiner der während meines Daseins eine Kerze anzündet, hat Jochen Rindt persönlich gekannt. Sie kommen hier her, weil früher schon ihr Vater eine Kerze angezündet hat. Andere stellen einfach eine Kerze dazu, damit hier wieder besonders viele Kerzen brennen können und manche zünden eine Kerze an, um den Formel 1 Weltmeister von 1970 zu Ehren. Immerhin ist er der einzige Weltmeister, der seinen Titel nicht mehr erlebte. Ein Toter wird Weltmeister und 46 Jahre danach ist er es immer noch! Unvergessen, Geschätzt und Geliebt, der Formel 1 Weltmeister Jochen Rindt.
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