15.11.2016, 11:15 Uhr

Neue Ansätze in der Behandlung von Hörstörungen. Neuigkeiten aus Forschung und Praxis von Hörhilfen bis hin zur Demenzprävention

Wann? 12.01.2017 19:00 Uhr

Wo? Medizinische Universität Graz, Hörsaal 07.01, Harrachgasse 21, 8010 Graz AT
Graz: Medizinische Universität Graz, Hörsaal 07.01 | Funktionsstörungen des Ohres können sich durch Hörminderung (Schwerhörigkeit), Schwindel/Gleichgewichtsstörungen und durch Ohrgeräusche (Tinnitus) äußern. Hörstörungen können in jedem Alter auftreten und unterschiedliche Ursachen haben. Bei Kindern führen sie zu einer Verzögerung der Sprachentwicklung, aber auch zu einer erschwerten geistigen Entwicklung. Bei Erwachsenen können Hörstörungen durch zahlreiche unterschiedliche Faktoren ausgelöst werden: Lärmeinwirkung, Ohrentzündungen, Verletzungen und der natürliche Alterungsprozess des Menschen führen zu Einschränkungen des Hörvermögens. Diese können teilweise medikamentös, manchmal aber auch operativ, durch Hör-Implantate oder durch die Anpassung von Hörgeräten behoben werden. Besonders bei älteren Menschen ist eine derartige Hörgeräteversorgung von besonderer Bedeutung. Es droht bei schlechtem Hörvermögen sonst eine frühzeitige Rückbildung geistiger Fähigkeiten, bis hin zur Demenz. Ohrgeräusche sind häufige Begleiterscheinungen von Innenohr-Hörstörungen. Bei akut aufgetretenen Ohrgeräuschen sind häufig medikamentöse Behandlungen wirksam. Bei länger bestehendem Tinnitus kommt es darauf an, schwerwiegende psychische Beeinträchtigungen zu vermeiden und den richtigen Umgang mit dem Ohrgeräusch zu erlernen. Aktuelle Erkenntnisse rund um moderne Behandlungsmethoden für unser Gehör!
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