31.05.2017, 12:30 Uhr

Formel 1 Star Jarno Trulli in Graz: Boxenstopp an der Mur

Schloßberg grüßt Spielberg: Jarno Trulli freut sich besonders auf den Großen Preis von Österreich am Red Bull Ring. (Foto: Jorj Konstantinov)

Formel-1-Star Jarno Trulli war auf Stippvisite in Graz und mischte sich unter das heimische Szenevolk.

"I’m very impressed" – Graz hat es Ex-Formel-1-Pilot Jarno Trulli richtig angetan. Bei seinem Besuch vergangene Woche rührte er fleißig die Werbetrommel für den Großen Preis von Österreich am Red Bull Ring in Spielberg von 7. bis 9. Juli und machte dabei einige Stationen in der Innenstadt. Den ersten Boxenstopp gab es bei Juwelier Hans Schullin, wo mit eigenen Trulli-Weinen – Jarno Trulli ist ja bekanntlich unter die Winzer gegangen – mit Anne Marie Schullin und Sturm-Trainer Franco Foda angestoßen wurde.

Motorsport-Feeling in Graz

"Wein ist von Leidenschaft zu Beruf geworden", erzählte der Italiener im WOCHE-Gespräch, dass Weinbau in der Familie Trulli Tradition ist. "Wir haben rund eine Million Flaschen im Jahr", so der Winzer. Diese Weine aus den Abruzzen stellte er im Rahmen des "Wine Makers Dinner" im "El Gaucho" und "El Pescador" vor. Unter dem Motto "Schloßberg grüßt Spielberg" sorgte ein Formel-1-Showcar und die Modenschau der Formula Unas für ultimatives Motorsport-Feeling an der Mur. Wine Makers Dinner-Organisator Alexander Andreadis suchte sechs exklusive Weine aus und für das passende kulinarische Angebot sorgten Christof Widakovich und Robert Grossauer. Das ließen sich neben Bürgermeister Siegfried Nagl und seinem Vize Mario Eustacchio auch Startätowierer Mario Barth, Moderator und Ex-Skistar Armin Assinger mit seiner Freundin Sandra Schranz, Musiker Gernot Pachernigg sowie Ferdinand und Helga Paar vom Gastrounternehmen Paar schmecken.
Damit auch die Grazer auf Trullis Weine aufmerksam werden, präsentierte er diese auch auf den nagelneuen, digitalen Ankünder-Screens. Ankünder-Chef Dieter Weber überzeugte sich gemeinsam mit der Politspitze der Stadt persönlich davon, wie gut sich die Weine auf den Screens machen.

Privat geht es gemütlich zu

Trotz dichtem Terminkalender an diesem Tag fand Trulli Zeit für ein Gespräch mit der WOCHE, wo er nicht nur über seine eigenen, sondern auch über steirische Weine plauderte. "Ich sage immer, dass ich die Weine nicht trinke, sondern koste", lacht der ehemalige Rennfahrer, der eher zu Rot- als zu Weißwein greift.
Auch wenn schnelle Autos jahrelang sein "Werkzeug" waren und ihm auch 2004 zum Grand-Prix-Sieg von Monaco verholfen haben, geht es privat gemütlicher zu. "Als dreifacher Vater muss mein Auto familientauglich sein", erzählt er. Aber: Ein alter Porsche 356 steht in der Garage. Seinen zwölfjährigen Sohn wird er nicht so schnell damit fahren lassen, dafür ist dieser bei Gokart-Rennen schon dabei. "Er ist jung und es macht ihm Spaß. Mal sehen, wie es sich entwickelt", sagt der stolze Vater über mögliche Formel-1-Ambitionen des Sohnemanns. Nach 252 gefahrenen Rennen vermisst er den Formel-1-Zirkus als Fahrer nicht, als Zuschauer freut er sich besonders auf den Grand Prix am Red Bull Ring. "Das ist das einzige deutschsprachige Rennen", so Trulli, für den Niki Lauda schon immer ein Held war.
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