26.05.2017, 14:45 Uhr

Begehbare Kunstwerke: Harald Geba präsentiert die Teppichkollektion "Geknüpftes Graz"

Modernes Design, traditionelles Handwerk: Harald Geba, Klaus Kempenaars und Eberhard Schrempf (v. l.) eröffneten die Ausstellung. (Foto: Prontolux)

"Geknüpftes Graz" ist die Teppichkollektion von Harald Geba und dem New Yorker Designer Klaus Kempenaars.

Zum Designmonat-Finale noch ein Highlight: Am Montag präsentierte Teppichkünstler Harald Geba in seiner Galerie die Kollektion, die in Kooperation mit dem steirisch-niederländischen Designer Klaus Kempenaars, der seit 27 Jahren in New York lebt, entstanden ist. Pünktlich zum 30-jährigen Firmenjubiläum verbindet Geba damit Designkunst, Tradition und Handwerk.

Design, Qualität, Fairness

"Auf meinen Reisen habe ich Teppiche mitgenommen, weil die Hotelböden so kalt waren", erzählt Geba, dass man durch diese Kollektion ein Stück Graz mitnehmen kann. Den Kontakt zu Klaus Kempenaars hat die Creative Industries Styria (CIS) mit Geschäftsführer Eberhard Schrempf geknüpft. Fast drei Monate wurde per Skype und E-Mail am Design gearbeitet, zwei Monate betrug die reine Knüpfzeit. Pünktlich zum Designmonat sind sieben Exponate entstanden, die Architekturelemente und für Graz typische Eigenschaften verbinden. "Ich habe die Fassaden der Häuser am Hauptplatz herangezogen, die Farbbänder in verschiedenen Breiten auf den Teppich gelegt und die Stuck-Details vom Luegg-Haus eingearbeitet", so Kempenaars, der bei anderen Teppichen die Murinsel, das Kunsthaus oder die Musik von Komponisten mit Graz-Bezug als Motiv hat. Die Teppiche aus Hochlandwolle, Leinen, chinesischer Seide und Viskose werden nach 1.000 Jahre alter tibetischer Handwerkskunst in reiner Handarbeit hergestellt. "Ich habe zwei Knüpfateliers in Nepal und überzeuge mich vor Ort, dass alles unter fairen Bedingungen hergestellt wird", so Geba, der mit den Teppichen begehbare Kunstwerke schafft, die bis 3. Juni in der Teppichgalerie Geba in der Hans-Sachs-Gasse 3 zu sehen sind.
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