02.11.2016, 08:30 Uhr

Der Boxenstopp für den Winter

Ein Nachziehen der Schrauben ist nach dem Reifenwechsel in der Werkstatt nach ca. 50 Kilometern erneut empfohlen. (Foto: prontolux)

Seit gestern gilt die Winterreifenpflicht. Wir haben daher den Reifenwechsel-Check gemacht.

Derzeit ist Rush Hour bei den Grazer Reifenhändlern. Wir haben bei "Räder Nais" in der Straßganger Straße vorbeigeschaut und uns genau erklären lassen, worauf es ankommt, um das Auto winterfit zu machen.

Reifenpflicht bei Eis

"In Österreich gilt die situative Winterreifenpflicht. Das heißt, bei Schneefahrbahn oder Eis muss man Winterreifen montiert haben, um nicht mit Strafen zu rechnen", sagt Bernhard Nais, während er uns das Symbol für Winterreifen zeigt: Eine kleine Schneeflocke in einem Dreieck ziert den Reifenrand. "Im Regelfall empfehle ich Winterreifen ab einer Außentemperatur von unter sieben Grad plus." Dann geht’s raus in die Werkstatt, wo wir selber Hand anlegen dürfen. Runter mit den alten Reifen, rauf mit den neuen und festgeschraubt. Auch die Profildichte stimmt: Vier Millimeter muss diese im Winter betragen (1,6 im Sommer).

Druck und Sensoren

Danach gilt es, den Reifendruck zu überprüfen. "Die passende Druckanzeige findet sich meist im Türrahmen der Fahrerseite oder auf der Innenseite des Tankdeckels." Mit 25 Euro muss man im Schnitt bei einem Autoreifenwechsel rechnen. "Heute macht das kaum noch wer zu Hause, weil viele neue Autos mit Reifendrucksensoren ausgestattet sind, die nur Fachwerkstätten resetten können", so Nais. Auch wir sind froh über die fachmännische Hilfe und rollen im wintertauglichen WOCHE-Auto davon.
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