30.11.2016, 17:27 Uhr

#graz17: ÖVP-Städteplattform stellt sich vor – Themen reichen bis Videoüberwachung an brisanten Punkten

Diskutierten in Graz über das Thema Sicherheit: Bürgermeister Siegfried Nagl, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und ÖVP-Wien-Chef, sowie Präsident der Städteplattform, Gernot Blümel. (v.l.) (Foto: Städteplattform)

Die "ÖVP-Städteplattform" will einen Austausch zwischen österreichischen Städten in Bezug auf das Thema Sicherheit schaffen. Der Auftakt fand dazu am Mittwoch in Graz statt.

Städtepolitik neu denken – das ist das Motto der ÖVP-Städteplattform, die am Mittwoch in Graz ihren offiziellen Startschuss hatte. "Sicherheit ist immer ein wichtiges Thema. Wir können untereinander von Best Practice-Beispielen lernen", so der Wiener Stadtrat Gernot Blümel bei der Pressekonferenz. "Hier in Graz gibt es ja einige gute Beispiele, wie etwa das Sicherheitsinformationszentrum am Lendplatz."

Videoüberwachung zum Schutz

Die Plattform der ÖVP will es sich zur Aufgabe machen, gezielt mit urbanen Themen auseinanderzusetzen und Antworten auf neue Herausforderungen im städtischen Leben zu finden. Einer der diversen Sicherheitspaspekte, die angeschnitten wurden, ist die Videoüberwachung im öffentlichen Raum. "In den öffentlichen Verkehrsmitteln in Graz haben wir schon Überwachungssysteme, mit denen wir gute Erfahrungen gemacht haben", sagt Nagl. Wenn etwa ein Taschendieb sein Unwesen treibt, soll durch die Videoaufzeichnung das Aufpüren des Täters leichter sein. Doch was ist mit dem Datenschutz? "In sozialen Netzwerken denken wir auch nicht daran, dass wir alle unsere Daten preisgeben. Die Videoüberwachung soll vor allem dem Schutz und Sicherheitsgefühl der Bevölkerung dienen", meint Nagl.

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