07.03.2018, 05:00 Uhr

Jetzt ist es fix: Rutsche im Schloßberg wird gebaut

Nun ist es fix: Die rund 76 Meter lange Schloßberg-Rutsche wird gebaut. (Foto: Mag. Dietmar Pröstler (Regionaut))

Bereits im Spätsommer soll die 76 Meter lange Trockenrutsche im Schloßberg-Stollen fertig sein.

Vor über einem Jahr hatte die WOCHE exklusiv von den Plänen der Brüder Ernst, Wolfgang und Andreas Diesel berichtet, ganz ehrlich: So ganz konnten wir es damals selbst nicht glauben, zu spektakulär klang der Plan: Die Errichtung der längsten Trockenrutsche unter Tage, nach London überhaupt der zweitlängsten der Welt. Nun: Die Diesel-Brüder haben alle Zweifler eines Besseren belehrt: Die Machbarkeit ist geklärt, der Vertrag mit der Stadt Graz steht ebenfalls, die Pläne wurden eingereicht, kurz: Die rund 76 Meter lange Schloßberg-Rutsche wird gebaut, bereits im Spätsommer dieses Jahres dürfte sich der erste Wagemutige den Berg hinunterstürzen.

In einer Nirosta-Röhre durch den Berg

Eines gleich vorweg: Angsthasen und Klaustrophobiker sollten sich besser keine Tickets reservieren lassen: Knapp unter dem Einstieg des Schloßberg-Lifts wird ein Zugang in den Berg führen, dort steigt man in eine Nirosta-Röhre mit einem Durchmesser von 80 Zentimetern – und ab dann geht es abwärts ...
Stefan Riedler von der Diesel Gmbh ist zuversichtlich: "Wir erledigen jetzt die notwendigen Behördenwege, wenn alles glatt geht, sind wir startbereit. Die Vorbereitungen laufen schon." Was wird eine Rutschpartie kosten? "Das können wir noch nicht sagen, das wird gerade kalkuliert", gibt sich Riedler noch bedeckt.


Stadt unterstützt Rutsche im Schloßberg

In der Stadt Graz nimmt man das Projekt und das Tempo dahinter mit Freude auf: "Wir haben ja im Wahlkampf versprochen, dass wir einiges für die Attraktivität der Grazer Innenstadt tun werden, das ist ein wesentlicher Bestandteil", unterstreicht Bürgermeister Siegfried Nagl. Es gehe vor allem darum, ein Angebot für Familien zu schaffen, die Rutsche solle dabei vor allem die Jugendlichen ansprechen. "Wichtig ist: In der ganzen City, aber speziell in und am Berg muss es ein Angebot geben, dass die Menschen anlockt. Nur so werden wir eine Chance haben, gegen die Einkaufszentren am Stadtrand zu bestehen", betont Nagl.

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