14.12.2017, 07:00 Uhr

Lexikon des unnützen Wissens: Barack Obama hat seinen eigenen Berg

Winter ist's, Schnee ist auch schon gefallen - darum widme ich mich diesmal der Bergwelt, genauer gesagt den ganz hohen Bergen. Noch exakter formuliert: Den höchsten Bergen der einzelnen Länder.

Schifahren ist ja auf den Malediven nur im Wasser ein Thema, das liegt aber nicht nur an der klimatisch bedingten Schneearmut, sondern auch an der "Bergarmut". Der höchste "Berg" des Inselstaates ist gleichzeitig auch der niedrigste höchste Berg aller Länder - er ist gerade einmal zwei Meter hoch. Daher trägt die Erhebung auf der Insel Wilingili im Addu-Atoll auch keinen Namen.

Stichwort Namen: Der höchste Berg des karibischen Inselstaates Antigua und Barbuda trägt den Namen des Vorgängers von Donald Trump. Der Mount Obama (402 m) hieß allerdings bis 2009 noch Boggy Peak, ehe er per Regierungsbeschluss umbenannt wurde. Auch der höchste Berg von Belize ist nach einer berühmten, aber schon verstorbenen Person benannt. "Sherlock Holmes"-Autor Arthur Conan Doyle ist Namensgeber des Berges Doyle's Delight (1.124 m). 

Lustige Namen gibt es zuhauf bei den hohen Bergen.

So könnte man vermuten, dass auf Chiles höchstem Gipfel, dem Nevado Ojos del Salado, Salat wächst. Irrtum, liegt aber auch an der Höhenlage (6.893 m). Zu meinen Namensfavoriten gehören auch der Mousa Ali (Dschibuti, 2.028 m), der Haltitunturi (Finnland, 1.324 m), der Schchara (Georgien, 5.199 m) oder der - jetzt laut lesen! - Hvannadalshnukur (Island, 2.119 m) und der Mount Ngerchelchuus (Palau, 242 m).   

  
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.