31.05.2017, 09:30 Uhr

Ein Jahr mit Höhen und Tiefen für die Schwarz-Weißen

Sturm-Spieler Deni Alar netzte beachtliche 16 Mal ein. Die Torjägerkrone verpasste er nur hauchdünn. (Foto: GEPA)

Sturm Graz geht als Dritter in die Sommerpause. Wir zeigen die Tops und Flops der Spielzeit 2016/17.

Der letzte Vorhang in der Bundesliga ist also gefallen. Sturm geht als Dritter über die Ziellinie. Der "Stockerlplatz" freut viele Fans, während andere, möglicherweise aufgrund des überirdischen Herbstes, ein unzufriedenes Gesicht machen.
Die WOCHE blickt noch einmal in den Rückspiegel:

•Top: Herbstsaison
Was war das für ein Saisonbeginn: Zunächst schlugen die "Blackies" Abo-Meister Salzburg überraschend mit 3:1, eine Woche später setzte es eine Pleite bei Absteiger Ried. Danach folgten fast nur Siege, nach 18 Runden war Sturm sogar "Halbzeitmeister".
•Top: Zuschauerschnitt
Mit den Erfolgen kamen auch die Fans wieder zahlreich in die Merkur Arena. Durchschnittlich besuchten 10.574 schwarz-weiße Anhänger die Heimspiele, das ergibt ein sattes Plus von fast 25 Prozent im Verhältnis zur Vorsaison.
•Top: Europacup-Comeback
Nach einem Jahr Pause gelingt der Foda-Truppe der Sprung zurück auf die internationale Bühne. In welcher Quali-Runde zur Europa-League James Jeggo und Co. einsteigen, hängt vom Cupfinale Salzburg gegen Rapid ab.
•Top: Sommer-Neuzugänge
Aufgrund eines markanten Umbruchs im vergangenen Sommer waren viele Fans bereits vor Runde eins mehr als skeptisch, letztendlich erwiesen sich viele Neuzugänge als Volltreffer. Allen voran Uros Matic, der im Herbst als Denker und Lenker agiert. Auch James Jeggo, Fabian Koch, Stefan Hierland, Christian Schulz und Fast-Torschützenkönig Deni Alar gehörten fast die ganze Saison über zum Stamm.

•Flop: Winter-Neuzugänge
Das gute Transfer-Händchen hat Manager Günter Kreissl im Sommer bewiesen. Die Neulinge in der Winterübertrittszeit blieben indes noch vieles schuldig. Martin Ovenstad spielte nur 152 Minuten, Seifedin Chabbi gar noch weniger. Da muss noch mehr kommen.
•Flop: Frühjahrsmüdigkeit
Mit drei Niederlagen ins Jahr 2017 gestartet, wartete man vergeblich auf eine Siegesserie. Nur zwei Mal konnten Fabian Koch und Co. zwei Siege am Stück feiern. Sonst wechselten sich Triumphe und Pleiten fast wöchentlich ab.
•Flop: Nachwuchs-Einsatzzeit
Romano Schmid durfte erstmals überhaupt in der 36. Runde ran, Sandi Lovric spielte zuerst wenig, verletzte sich danach. Beide hoffen auf mehr Einsatzzeit in der kommenden Saison.
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