08.03.2017, 09:00 Uhr

Special Olympics: Graz freut sich auf Kufen-Stars

Fit für die Spiele: In Frohnleiten haben die Grazer Eissportler zuletzt gemeinsam mit den Special-Olympics-Maskottchen trainiert. (Foto: Kurt Strohmeier)

Das Merkur Eisstadion wird zum Special-Olympics-Eispalast mutieren.

Ramsau ist bereit für die Nordischen Sportler, Schladming rüstet sich für die Alpinen und auch in Graz spürt man die Vorfreude, wenn im Rahmen der Special Olympics World Winter Games die Eissportler anrücken. Konkret werden sich die Eiskunst- und Eisschnellläufer im Merkur Eisstadion duellieren.

Paarlauf als Besonderheit

Für die Eisschnellläufer stehen insgesamt Bewerbe über neun Distanzen (von 25 bis 1.500 Meter) auf dem Programm.
Regeltechnisch gibt es zudem einige Besonderheiten: So wird den Teilnehmern etwa genügend Zeit gegeben, am Start eine stabile Position einzunehmen. Kommt ein Sportler aus der Balance, wird der Startvorgang abgebrochen. Wiederholt wird der Start dann, wenn es zu einer Behinderung oder einem Sturz innerhalb einer festgelegten Distanz nach Rennbeginn kommt. Im Vorfeld der Bewerbe erfolgt wie bei anderen Sportarten eine den Fähigkeiten entsprechende Zuteilung.
Im Eiskunstlauf werden Medaillen und Ehrenbänder im Einzel, Paarlauf und Eistanzen vergeben. Als Besonderheit gibt es den "Unified Paarlauf", bei welchem entweder ein männlicher, nicht beeinträchtigter Sportler mit einer Special-Olympics-Athletin oder eine "Unified-Partnerin" mit einem SO-Sportler antritt. Die Teilnehmer werden zudem in sechs Leistungsstufen eingeteilt. Je nach Level werden Drehungen, Sprünge und weitere Techniken gezeigt.
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