Fürstenfeld
Was verbindet die Fürstenfelder ATW-Brücke mit dem Pariser Eifelturm

Die ATW-Brücke und im Hintergrund die Gebäude der Austria-Tabak-Fabrik um 1911. | Foto: Museumsverein Fürstenfeld
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  • Die ATW-Brücke und im Hintergrund die Gebäude der Austria-Tabak-Fabrik um 1911.
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Brücken überwinden Barrieren, vollbringen Abkürzungen, überwinden Grenzen und stellen eine Verbindung von A nach B her. Im 19. Jahrhundert, bis zur Schließung der Austria Tabakwerke Fürstenfeld im Jahre 2005, kam dieser Brücke eine besondere Bedeutung zu. Sie verband das Fabriksgelände mit dem auf der anderen Seite des Stadtgrabens situierten Tabaklagers.

Mit auf Schienen bewegten Handwägen wurden die im Tabaklager angelieferten Tabakblätter zur Verarbeitung zu den einzelnen Produktionsstätten in das Areal der Tabakfabrik verbracht. Die ATW-Brücke, die sich über den Stadtgraben spannt, wurde in den Jahren 1884 bis 1886 von der k.k. priv. Maschinenfabrik und Eisengießerei J. Körösi aus Graz ausgeführt.

Höhenluft schnuppern und in die Ferne schauen

Ihre Gesamtlänge beträgt 65 Meter, wobei die Oberkante des Stegbodens 18 Meter über dem Talboden der Feistritzgasse liegt. Das Brückentragwerk besteht dabei aus einer Stahlkonstruktion in genieteter Ausführung, die auf drei vierstelligen Fachwerkstützen ruht. Drei Jahre später wurde der Eifelturm anlässlich der Weltausstellung 1889 nach dem gleichen Nieten-System hergestellt.

Die Stahlkonstruktion der sanierten Brücke. | Foto: Josi Thaller
  • Die Stahlkonstruktion der sanierten Brücke.
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Heute wird die denkmalgeschützte Brücke von Fußgängern und Radfahrern benützt und verbindet das JUFA-Hotel mit den entzückend restaurierten Gebäuden der ehemaligen Tabakfabrik, sowie das Zentrum der seinerzeitigen Grenz- und Garnisonsstadt. Gleichzeitig ist sie Bestandteil des erlebnisreichen Themenweges, der sich mit der ehemaligen Befestigungsanlage der umkämpften alten Stadt und deren restaurierten Fortifikationen befasst.

Die Brücke heute mit Blick in Richtung JUFA-Hotel. | Foto: Josi Thaller
  • Die Brücke heute mit Blick in Richtung JUFA-Hotel.
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Eine Festungsweg-Führung verspricht eine spannende Zeitreise durch Fürstenfeld. Lohnenswert ist es auch beim neu eröffneten Austropop-Museum vorbeizuschauen. Es befindet sich, wenn man die ATW-Brücke vom JUFA-Hotel kommend in Richtung Gesundheitszentrum Thermenland überquert, am Ende der Brücke auf der rechten Seite. Stimmungsvoll präsentiert sich die Brücke in der Abenddämmerung.

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Die ATW-Brücke und im Hintergrund die Gebäude der Austria-Tabak-Fabrik um 1911. | Foto: Museumsverein Fürstenfeld
Die Stahlkonstruktion der sanierten Brücke. | Foto: Josi Thaller
Die Brücke heute mit Blick in Richtung JUFA-Hotel. | Foto: Josi Thaller
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