Grünen Umweltsprecherin tourte durch Hartberg

Grünen Umweltsprecherin Sandra Krautwaschl mit Regionalbetreuer Günter Lesny in der Redaktion der WOCHE Hartberg-Fürstenfeld.
2Bilder
  • Grünen Umweltsprecherin Sandra Krautwaschl mit Regionalbetreuer Günter Lesny in der Redaktion der WOCHE Hartberg-Fürstenfeld.
  • hochgeladen von Veronika Teubl-Lafer

Schockiert über die Auswirkungen, die die gigantische Plastikmengen auf Gesundheit und Natur haben, entschlossen sich Sandra Krautwaschl und deren Familie vor sieben Jahren, ohne Plastik zu leben. Zunächst für einen Monat. Das Experiment schien gar nicht so leicht: Was tun, wenn man sich weiter die Haare waschen, die Zähne putzen und sich der Sohn ganz sicher nicht von seiner Plastik-Ritterburg trennen will?
Das Experiment der Grünen Umweltsprecherin dauert nämlich noch an. Nun startete sie zusammen mit den Grünen in der Region eine steiermarkweite Initiative zur Müllvermeidung. Bei ihrer Tour durch die Steiermark, die noch bis Ende Juni läuft machte Sie auch in Hartberg Station. Dabei stand auch ein Besuch in der Redaktion der WOCHE Hartberg-Fürstenfeld am Programm. Dabei sprach Sie über ihr Projekt und stellte die neue Kampagne "Sei dabei - plastikfrei" vor.

Große Herausforderung

"Besonders zu Anfang war die Umstellung es eine große Herausforderung. Es bedurfte schon mal zwei bis drei Monate Recherche. Welche Dinge, wir wo einkaufen konnten. Einige Sachen mussten schließlich ganz weg gelassen werden", erzählt die Landtagsabgeordnete, dass man mit der Zeit flexibler im Kaufverhalten wird. Vor allem Supermärkte besucht Krautwaschl nun nur noch selten. Das meiste wird bei Direktvermarktern der Region gekauft. Dort würde man noch viel plastikfrei und in Papier verpackt erhalten. "Mittlerweile schaffen wir als 5-köpfige Familie einen gelben Sack pro Jahr. Früher war es ein Sack in 10 Tagen."

Gemeinden als Vorbild

"Jeder muss natürlich bei sich selbst anfangen. Aber besonders Gemeinden haben eine große Vorbildwirkung auf die Bevölkerung und können viel zur Müllvermeidung beitragen. Beispielsweise durch die Verwendung von wiederverwertbaren Geschirr und den Verzicht auf Papp- oder Plastikteller bei Veranstaltungen", betont Krautwaschl, dass es vor allem auf die Bewusstseinsbildung der Menschen ankommt.
Nach dem Redaktionsbesuch stand noch ein Betriebsbesuch im Ökopark Hartberg, ein Besuch im Abfallwirtschaftsverband Hartberg sowie ein Vortrag mit Diskussion im Gasthof Pack am Programm.

Grünen Umweltsprecherin Sandra Krautwaschl mit Regionalbetreuer Günter Lesny in der Redaktion der WOCHE Hartberg-Fürstenfeld.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen