11.12.2017, 09:58 Uhr

Lieder brachten mit neuen Spendenrekord Hoffnung

Beim Benefizkonzert "Lieder die Hoffnung bringen" sammelte man wieder für bedürftige Familien in der Region. Dieses Jahr kann mit 11.321 Euro geholfen werden.

Beim 8. Benefizkonzert von Organisator Franz Peindl wurden insgesamt 11.321 Euro für bedürftige Familien in der Region gesammelt.

Wenn viele Hände tragen helfen, können wir aufrechter gehen, lautet ein schönes Sprichwort. Weil durch Schicksalsschläge sich das Leben plötzlich drastisch ändern kann, initiierte Franz Peindl in Kooperation mit der WOCHE Hartberg-Fürstenfeld bereits zum achten Mal das Benefizkonzert "Lieder, die Hoffnung bringen", bei dem der Bezirkshauptmann Max Wiesenhofer auch dieses Jahr wieder die Patronanz über die Veranstaltung übernommen hatte. "Armut ist keine Schande, eine Schande wäre es nicht zu helfen", so der Organisator. "Ein großer Dank gilt allem Musikerinnen und Musikern, die sich bereit erklärt haben unentgeltlich für den guten Zweck zu spielen", freute sich Peindl  dieses Jahr fünf Musikgruppen, Chöre und Sänger in der gut gefüllten Stadtpfarrkirche Hartberg zu begrüßen.

Von Austropop bis Trommelrhythmen

Den Auftakt zum Konzert machten Peter und Johannes Löschberger alias  "Peter + der Wolf", die mit Austropop 2.0 das Pubklikum begeisterten. Auch die neiderösterreichische Band "Frau Lina" konnte mit modernen Hits sowie einfühlsamen Stücken die Zuhörer für sich gewinnen. Inhaltvolle Stücke in Mundart präsentierte das Gitarrentrio "prennheiss", bestehend aus Franz Prenner, Reinhard Heissenberger und Luigi Schuh, bevor die Styrian Vibrations mit ihren afrikanischen Trommelklänge rhythmisch auf den schwarzen Kontinent entführten und die Stadtpfarrkirche zum Beben brachte. Den Abschluss gestaltete die Vocal Gruppe "Gentlemen Voices".


"Geburtstagsgeschenk" gespendet

Zahlreiche Großspender wie der Lionsclub Hartberg, der Lionsclub Thermenland sowie Kager Massivbau in Seibersdorf unterstützten das Benefizkonzert. Hervorzuheben ist die Familie Gerti und Franz Rath aus Bad Waltersdorf. Die Betreiber des Campingplatzes Bad Waltersdorf feierten im November gemeinsam ihren 50. Geburtstag. Bei den Feierlichkeiten baten sie statt Geschenke um Spenden für das Benefizkonzert. Insgesamt kamen so 4.600 Euro zusammen. "Wenn die 50 näherrückt wird man nachdenklich. Uns geht es gut. Gesundheit und Zufriedenheit kann man nicht schenken. Mit den Spenden wollten wir etwas zurückgeben und jene unterstützen, denen es nicht so gut geht", betonte Franz Rath, der hofft mit seiner Spende auch andere zum Spenden zu motivieren. 

11.321 Euro sind neuer Spendenrekord

Durch die Spenden der Familie Rath konnte das Benefizkonzert dieses Jahr einen Spendenrekord von 11.321 Euro gesammelt werden. 1.000 Euro davon gehen an den Hospitzverein Hartberg. Der Rest wird am 15. Dezember an der Bezirkshauptmannschaft an bedürftige Familien ausgezahlt.
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