25 Jahre Heimatforschung im Waldviertel
Eine Zeitreise durch die Region rund um Horn
- Mueseums-Direktor Anton Mück mit Abgeordneten Franz Linsbauer, Obfrau Maria Gergits und Bürgermeister Gerhard Lentschig mit der Festschrift.
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Im Museum Horn feierte die Heimatforschungs-Arbeitsgemeinschaft ihr 25-jähriges Jubiläum mit einer Festschrift. Sie zeigt die Geschichte und Vielfalt der Region im nordöstlichen Waldviertel.
HORN. Im Museum Horn feierte die Arbeitsgemeinschaft für Heimatforscher des nordöstlichen Waldviertels und seiner Grenzregionen ihr 25-jähriges Bestehen. In der Höbarthhalle wurde dazu die neue Festschrift präsentiert – eine abwechslungsreiche Zeitreise durch die Vereinsgeschichte und die regionale Forschungsarbeit. Museumsdirektor Anton Mück begrüßte die Gäste und stellte das Museum Horn als lebendigen Ort der Begegnung und der historischen Auseinandersetzung in den Mittelpunkt.
- Beinahe jede einzelne Person der Vereinsmitglieder hat seinen Teil an der ausstellung im Horner Museum beigetragen.
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Obfrau Maria Gergits blickte in ihrer Rede auf ein Vierteljahrhundert Vereinsarbeit zurück und fand dabei persönliche Worte: „Ein Vierteljahrhundert – 25 Jahre voller Entdeckungen, Begegnungen und gemeinsamer Arbeit.“ Aus einer kleinen Gruppe von Interessierten sei über die Jahre eine engagierte Gemeinschaft gewachsen, die weit über die Region hinauswirke. Besonders wichtig sei dabei stets die Grundhaltung geblieben: „Jede Geschichte – ob groß oder klein – ist es wert, erzählt zu werden.“ Die Festschrift verstehe sich deshalb nicht nur als Rückblick, sondern auch als Einladung, weiterzuforschen und dranzubleiben. Auch die lange Kontinuität des Vereins wurde hervorgehoben, ebenso wie die Rolle von Andreas Johannes Brandtner, Prior des Stiftes Geras, der seit den Anfängen dabei ist.
- Auch Obfrau Maria Gergits hat einige Exponate in der Vitrine zusammen gestellt.
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Inhaltlich zeigt die Festschrift, wie breit die Themen reichen. Sie spannt den Bogen von der Eröffnung der Fahrbrücke in Hardegg über die Retzer Mühlen und die Napoleonischen Kriege im Raum Hollabrunn bis hin zu ganz alltäglichen Einblicken in frühere Lebenswelten wie Viehhaltung, Halterordnung oder Zunftzeichen. Dazu kommen besondere Kapitel, etwa über den Abschuss einer B-24 „Liberator“ im Jahr 1944 oder über Turmhügelburgen an der Grenze. Auch persönliche Forschungswege und regionale Ortsgeschichten machen deutlich, wie vielfältig die Heimatforschung hier aufgestellt ist.
- Präsentieren die Festschrift: Abgeordneten Franz Linsbauer, Obfrau Maria Gergits und Mueseums-Direktor Anton Mück.
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Abgeordneter zum NÖ Landtag Franz Linsbauer hob schließlich die Bedeutung des Vereins für die gesamte Region hervor. Der Wirkungskreis reiche „vom Horner Becken bis nach Laa an der Thaya“, getragen von Menschen, die durch ihre Verwurzelung viele lokale Einblicke beisteuern. Die Arbeit der Heimatforscher sei damit ein wichtiger Baustein für das regionale Geschichtsbewusstsein. Bürgermeister Gerhard Lentschig sowie Prior Andreas Johannes Brandtner sprachen ebenfalls Dank und Anerkennung aus. Zum Abschluss fasste Franz Linsbauer es treffend zusammen: Die Festschrift sei ein Stück gelebte Erinnerung – und ein starkes Zeichen dafür, wie lebendig Regionalgeschichte sein kann.
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