Leistbares Wohnen VIII: In memoriam Michel Foucaults "Überwachen & Strafen"

Was passiert, wenn man sich den Staat als schützenden pater familias wegdenkt? Wen das zu patriachal dünkt, kann sich fragen, was geschieht den Porzellankisten, wenn vorsichtige Mütter sie nicht hüten? Oder ganz punktgenau: Wer schützt die Schwachen & Minderheiten, wenn Polizei + Militär nicht da sind? Gerade kostbare Lebensgüter wie Wasser & Brot sind umkämpft, wenns um die sprichwörtliche "Wurst" geht. Gleich beim sozialistischen Menschenrecht WOHNEN. Massen können beliebig ausgepresst werden, da die Not irgendwo sein zu müssen und zu dürfen zu sittenlosesten Kapital-Aderlässen gefügig macht. Die Macht vorausgesetzt.

Adolf Hitler hat es in seinem "Kampf" - neuaufgelegt nun auch bei uns in einer kritischen Studienausgabe - so ausgedrückt: " Wer nicht bereit ist, um sein Leben zu streiten, dem hat die ewig gerechte Vorsehung das Ende schon bestimmt." Dieser psychologistische Hysterismus drängte die Deutschen nach Osten zu den asiatischen Kornkammern & Wohnräumen. Der 22. Juni 1941 wurde zum finstersten Tag der deutschen Lebensgemeinschaft und der östlichen Mit-Welt.

Daß wir uns Rechte erkämpfen, weiss auch der supranationale Sozialist Marxistischer Internationale.

Rührend gemäßigt erscheinen die klassischen Gedanken eines Rudolf von Jhering in dessen juristischer Lehrschrift " Der Kampf ums Recht", cit.: " Im Begriffe des Rechts sind die Gegensätze Kampf und Frieden zusammen - der Frieden als das Ziel, der Kampf als das Mittel des Rechts, beide durch den Begriff gleichmässig gesetzt und von ihm unzertrennlich." Recht ist hier unausgesetzte Arbeit Aller am Rechts-Ganzen.

Sind wir wehrhaft in unserer Demokratie substanzieller Gleichheit, werden wir das Erreichte auch ohne Repressions- & Überwachungsstaat schützen können, sofern wir miteinander weiter sprechen & verhandeln.

Ohne Enteignungsszenarien, mit kapitalistischen wie sozial gemeinnützigen Modellen, in trauter Eintracht in unserer modernen Echtzeit friedlich nebeneinander, wie das bis heute in Tirol historisch gewachsen der Fall ist und weiterhin so bleiben soll.

E pluribus novum: Die aktuelle Initiative des politischen Vereins #tirolerfürtiroler. Ahoi & Glückauf!

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