12.10.2016, 11:18 Uhr

Familienministerin Karmasin auf Arbeitsbesuch in Innsbruck

Der Besuch bei der Elternbildung Tirol, ein Arbeitsgespräch bei Landesrätin Beate Palfrader und die Besichtigung des Jugendwarteraumes am Hauptbahnhof Innsbruck waren die Stationen des heutigen Tirol-Tags von Familienministerin Sophie Karmasin.

Die vom Land Tirol subventionierte und vom Österreichischen Kinderschutzbund geführte Geschäftsstelle „Elternbildung Tirol in der Innsbrucker Anichstraße bietet eine Plattform für zahlreiche Einrichtungen in Tirol, die Familien unterstützen und begleiten. Eine Vielzahl an Elternbildungsveranstaltungen in Kindergärten, Schulen, Kinderkrippen und Eltern-Kind-Zentren angeboten. Diese sind kostenlos, nahe am Wohnort der Familien sowie thematisch an den Bedürfnissen der Familien orientiert. Ziel ist es, allen Eltern den Besuch von Elternbildungsveranstaltungen zu ermöglichen, um sie in ihrem Erziehungsalltag zu unterstützen und beratend zur Seite zu stehen. „Wir haben 1 Million Familien mit Kindern in Österreich und es gibt wahrscheinlich 1 Million verschiedene Wege wie Erziehung funktioniert. Autonomie der Familien in Erziehungsfragen ist ein hohes Gut. Trotzdem ist es wichtig, die Beratungsangebote für Eltern auszubauen um Wissenslücken in Erziehungsfragen zu schließen. Das BMFJ hat daher kürzlich die Plattform www.elternbildung.at neu aufgesetzt um Eltern noch umfangreicher zu informieren und zu unterstützen“, erklärte Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) im Zuge der Diskussion.

Der „POOL-Jugendwarteraum“ des Landes Tirol bietet Fahrschülern, Lehrlingen, Studenten und jungen Reisenden eine geschützte und betreute Wartemöglichkeit am Hauptbahnhof in Innsbruck. Die Besucher profitieren dabei von einem kostenlosen und umfangreichen Angebot. Miteinander reden, Hausaufgaben machen, Tischfußball bzw. Dart, Billard oder eines der zahlreichen Brettspiele spielen, Zeitung lesen und im Internet surfen oder gar eine warme Mahlzeit kochen – der „pool“ bietet für jeden etwas. Pädagogisch erfahrene BetreuerInnen stehen für Auskünfte, Fragen, Gespräche zur Verfügung und sorgen dafür, dass alle friedlich miteinander auskommen.
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