05.02.2018, 08:12 Uhr

Es braucht ein Gesamtkonzept im Verkehr im Bundesland Tirol

Spitzenkandidat der FPÖ Tirol LAbg. Markus Abwerzger (Foto: FPÖ honorarfrei)
Für FPÖ-Landesparteiobmann LAbg. Mag. Markus Abwerzger beweist die andauernde Transitdiskussion, dass in Tirol seit Jahren massiver Handlungsbedarf bestanden hat: „2,25 Millionen LKW wurden 2017 an der Zählstelle Schönberg gezählt, dieser traurige Rekordwert ist das Produkt der Verkehrspolitik der schwarzgrünen Landesregierung“, so der Tiroler FPÖ-Obmann.

"Blockabfertigung löst keine Probleme"

Er konkretisiert: „Schon alleine die Blockabfertigung löst keine Probleme, zudem trifft diese Maßnahme die heimischen Frächter genauso, wie die Mülltransporter von Italien nach Deutschland, die keine Wertschöpfung dem Land Tirol bescheren“, so Mag. Abwerzger, der auf den durch Transit-LKWs verursachten Kohlenstoffdioxidausstoß verweist, der die Tiroler Luftqualität massiv belastet und für Erkrankungen und Lärmbelästigung der Tiroler Bevölkerung ursächlich ist.

„Es braucht ein Gesamtkonzept im Verkehr, kein Stückwerk. Die Wiedereinführung eines tauglichen sektoralen Fahrverbotes wäre seit Jahren möglich gewesen, denn 30 Prozent des LKW-Verkehrs in Tirol ist – statistisch erwiesen – reiner Ausweichverkehr, daher braucht es dringend Verhandlungen mit anderen Transitstaaten, wie beispielsweise der Schweiz. Das derzeitige Fahrverbot ist eine reine Placeboverordnung, enthält es doch mehr Ausnahmen als Verbote.“

Ausbau der "Rollenden Landstraße"

Er verweist wiederholt auf die Forderung der FPÖ nach einem Ausbau der „Rollenden Landstraße“. „Die ROLA muss rasch ausgebaut werden, muss günstiger und flexibler werden, damit die ROLA attraktiver für die Frächter wird.“

Wir garantieren:

  • Ausbau der Rollenden Landstraße – LKW auf Schiene verlegen
  • Ausbau und Erweiterung des öffentlichen Verkehrs
  • Endlich wieder saubere Luft zum Atmen
  • Förderung von alternativen Antriebssystemen im öffentlichen Verkehr und Individualverkehr (E-Mobilität)
  • Ja zum Brennerbasistunnel
  • Entlastung der Pendler – „Park and Ride“-Möglichkeiten ausbauen
  • Erhaltung der Regional- und Nebenbahnen
  • Verbesserung der infrastrukturellen Anbindung der Peripherie
  • Beschleunigung wichtiger Straßenbauprojekte
  • Wirksame Lärmschutzmaßnahmen
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