EU-Wahlen
"Tirol in Brüssel vertreten"

Barbara Thaler und Peter Seiwald im Wahlkampf.
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Barbara Thaler ist Tiroler Spitzenkandidaten der ÖVP bei den EU-Wahlen und Nr. 8 der Bundesliste.

BEZIRK KITZBÜHEL (niko). 230 Termine absolviert, weitere bis zur EU-Wahl am 26. Mai am Terminplan – Barbara Thaler (Tiroler VP) bemüht sich intensiv um Wählerstimmen. Drei Dinge stellt sie in den Vordergrund: "Die EU hat Fehler und Schwächen, ist für uns aber alternativlos. Die Wahlbeteiligung muss steigen (zuletzt 35 %, Anm.); ich will dafür kämpfen, dass Tirol direkt auf EU-Ebene vertreten ist. Das geht nur mit Vorzugsstimmen; diese sind eine Stimme nicht nur für mich, sondern für Tirol, da nur ich mit der ÖVP Chancen auf den Einzug ins EU-Parlament habe", so die gebürtige Thierseerin Thaler.

Vieles was man heute als selbstverständlich empfinde, war fürher anders, weiß die direkt an der Grenze zu Bayern aufgewachsene Politikerin. "Ohne EU wäre vieles nicht möglich; das müssen wir verteidigen und dafür kämpfen; deshalb sind mir die noch immer aktuellen Grenzkontrollen in Kufstein auch nicht verständlich."

Die regionale Vielfalt sei eine Stärke der EU; diese soll sich auch im Parlament spiegeln. "Gewisse Dinge sind nur auf europäischer Ebene lösbar (Außen-/Sicherheitspolitik etc.), dazu gehört auch der Transit, da muss es gemeinsame Maßnahmen zur Forcierung der Schiene geben", so Thaler.

Seiwald im Einsatz

Auch VP-Bezirksobmann Peter Seiwald ist stark aktiv im Wahlkampf. "Wir müssen Ängste raus nehmen, Infos geben, die Stimmung heben – pro Europa und pro Wahlbeteiligung. Wir vergessen das Gute und hören nur das Schlechte. Mit Barbara Thaler hätten wir eine starke Stimme und Ansprechpartnerin in Brüssel und Straßburg", so Seiwald.

Er hebt hervor, was die EU Tirol und dem Bezirk bringt. "In der Region sind wir ein Vorzeigebeispiel, wie man etwa über 'Leader' EU-Gelder abholt, u. a. bei der Agrar- und Regionalförderung. Pro Jahr gab es zuletzt direkte Rückflüsse aus der EU in den Bezirk von 579 €/pro Person, 37 Mio. € in der laufenden Finanzperiode (bis 2020), also 6 Mio. € pro Jahr. Die EU-Förderungen sind ein großer Gewinn für den Bezirk und für den ländlischen Raum."

Barbara Thaler und Peter Seiwald im Wahlkampf.

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