"Save the Wave"
Befürworter der Wörgler Wasserwelt starten Kampagne – mit Video

Die Erhalter der Wörgler Wasserwelt, rund um Michael Riedhart und Gabi Hausberger (rechts vorne), starten die Kampagne "Save the Wave".
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  • Die Erhalter der Wörgler Wasserwelt, rund um Michael Riedhart und Gabi Hausberger (rechts vorne), starten die Kampagne "Save the Wave".
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Die Debatte um die Wörgler Wasserwelt geht weiter. Nun starteten die "Wave-Befürworter" eine Kampagne, mit der sie so viele Bürger wie möglich, noch vor der Volksbefragung, vom Erhalt des Erlebnisbades überzeugen wollen. Auch die Wörgler Grünen setzen sich für das Bad ein. 

WÖRGL (mag). Die "Erhalter des Waves" rund um Gabi Hausberger (Wave Tri Team TS Wörgl) und Michael Riedhart (ÖVP) ließen die letzte Gemeinderatssitzung nicht auf sich sitzen und schlagen zurück. Bei einer weiteren Begehung der Wasserwelt zeigten sie einige "Mängel" von Gutachter Johannes Schmidt aus ihrer Sicht. Natürlich sei ihnen klar, dass es eine Komplettsanierung des Waves bedarf, doch diese würde immer noch günstiger kommen als ein neues Freibad zu errichten. Die "Erhalter des Waves" stecken ihr Herzblut in das Projekt, denn für sie ist es nicht nur ein Schwimmbad oder ein Arbeitsplatz sondern auch ein Stück Heimat. 

Kampagne "Save the Wave"

Die Volksbefragung am 11. April ist für die Befürworter der Wasserwelt entscheidend und deshalb haben sie nun die Kampagne "Save the Wave" gestartet, welche komplett von Unterstützern finanziert wurde. In den kommenden Tagen werden sie alles daran setzten so viele Wörgler Bürger wie möglich vom Erhalt des Erlebnisbades zu überzeugen. 

"Es ist uns gelungen diese Sache in kürzester Zeit auf den Weg zu bringen. Es wird Plakate geben, es wird Transparente geben und es wird marschiert werden. Wir werden so viele Wörgler wie möglich davon überzeugen, dass das Wave erhalten bleiben muss, sei es für die Vereine, sei es für die Senioren oder sei es für die Kinder. Das Wave so wie es hier steht muss erhalten werden und das muss es uns auch wert sein",

sagt Riedhart.

Wörgler Grünen setzen sich für Erhalt ein

Vor der Volksbefragung über die Zukunft des Wave kommt Bewegung in die Debatte. Denn die Grünen bringen Anträge nicht nur in Wörgl, sondern auch in anderen Bezirksgemeinden ein. Mit den Anträgen werden die Bürgermeister umliegender Gemeinden gebeten, Gespräche mit der Wörgler Stadtführung aufzunehmen. „Bei so einer wichtigen Infrastruktur würde ich mir eigentlich mehr Engagement von Seiten der Wörgler Bürgermeisterin Hedi Wechner erwarten, sie hat ihre Hausaufgaben jedoch nicht gemacht“, stellt der grüne Gemeinderat Richard Götz fest.
Was die Volksbefragung selbst betrifft, erneuert Iris Kahn ihre Kritik und spricht von „antidemokratischen“ Auswüchsen, wenn das Ergebnis der Volksbefragung erst ab einer Teilnahme von siebzig Prozent vom Gemeindeoberhaupt anerkannt wird. Die Wörgler Grünen haben der Befragung im Gemeinderat zwar zugestimmt – allerdings nicht der siebzig-Prozent-Hürde, die Wechner auferlegt hat. „Eine demokratiepolitische Pflanzerei“, meint Götz.

"Eines ist sicher, wir kämpfen für den Schwimmsport. Wir lassen den Schwimmsport nicht sterben. Sollte irgendetwas Nichtzustandekommen, bleiben wir nicht ruhig, wir stehen auf und wir orientieren uns weiter",

so Gabi Hausberger abschließend, die daran erinnern möchte, dass die Bürger nicht für oder gegen das Wave stimmen, sondern darüber abstimmen ob es in Wörgl überhaupt ein Schwimmbad gibt oder nicht. 

Mehr Infos zum Thema Wörgler Wasserwelt gibt es hier. 
Die aktuellsten Meldungen aus dem Bezirk Kufstein gibt es hier.

Wörgler Wave ist auch für Kufsteins Gemeinderat ein Thema
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