16.06.2017, 13:39 Uhr

Hitze: Raumkühlung im Überblick

Folgen des Klimawandels in OÖ: 10x soviele Hitzetage und Temperaturen wie in Südspanien (Foto: MEV)

Der beste Schutz gegen Überhitzung in Innenräumen sind Baumaßnahmen. Ist das aus Kostengründen nicht möglich, helfen Klimaanlagen.

ÖSTERREICH. Die bequemste Art Räume an heißen Tagen kühl zu halten, ist den Ventilator oder die Klimaanlage einzuschalten. Am Markt gibt es verschiedene Klimaanlagen und wer sich eine zulegen möchte, hat die Qual der Wahl.

Wie ein Kühlschrank

Nach Standventilatoren sind mobile Klimageräte eine günstige Option. "Sie können in unterschiedliche Räume verfrachtet werden, sind allerdings weniger leistungsstark und benötigen mehr Energie als fest installierte Klimaanlagen", fasst die Bundesinnung der Installateure die Vor- und Nachteile dieser Variante zusammen.

Liebling der Installateure

In den Mittelmeerländern hängen an den Hausfassaden – meist im Innenhof – viele dröhnende Kästen mit einer Lüftung. Bei diesen Kästen, die mittlerweile auch hierzulande immer häufiger Verbreitung finden, handelt es sich um das Außenteil eines Split-Klimageräts. Laut Innung seien Split-Klimageräte die beste Variante. Sie sind, wie der Name schon andeutet, zweigeteilt. Im Innenraum hängt der kühlende Teil des Geräts, in dem sich ähnlich wie beim Kühlschrank eine Kühlfläche befindet. Auf dem Balkon oder der Hausfassade wird der zweite Teil des Geräts befestigt, in dem sich die Wärme ableitende Fläche befindet. Innen- und Außengerät sind über Rohrleitungen verbunden. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Geräte innen relativ leise sind.


Kühlen ohne Luftzug

Herkömmliche Klimasysteme, welche die Kühlung der Räumlichkeiten mit einer Zufuhr von gekühlter Luft erzielen, verursachen einen Luftzug, den manche als unangenehm empfinden. In diesem Fall bietet sich eine Kühldecke an, die keine Kälte abgibt, sondern dem Raum Wärme entzieht – und das geräuschlos. Dies geschieht über geschlossene Kreisläufe von gekühltem Wasser, welches eine Temperatur von etwa 16 Grad Celsius nicht unterschreiten sollte. Die wahrgenommene Raumtemperatur liegt so meist leicht unterhalb der Raumlufttemperatur. Ein weiterer Vorteil von Kühldecken ist der im Vergleich zu anderen Systemen niedrigere Energieverbrauch. Allerdings erfordern Klimadecken mehr Aufwand. Sie können auch nachträglich in Trockenbauweise eingebaut werden.
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