20 Jahre Galerie Marenzi
Leibnitzer "Versuchslabor" schreibt internationale Geschichte

V.l.: Gerald Hofer, Helmut Leitenberger, Helga Sams, Klaus-Dieter Hartl, Irene Hartl, Josef Muchitsch, Wolfgang Rath, Franz Garmosch.
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  • V.l.: Gerald Hofer, Helmut Leitenberger, Helga Sams, Klaus-Dieter Hartl, Irene Hartl, Josef Muchitsch, Wolfgang Rath, Franz Garmosch.
  • Foto: Waltraud Fischer
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Mit einem würdigen Fest wurde das Jubiläum "20 Jahre Galerie Marenzi" begangen.
Nachdem die Kulturarbeit in Leibnitz 1996 vom damaligen Bürgermeister Hans Kindermann auf neue Beine gestellt wurde, eröffnete zwei Jahre später die Galerie Marenzi mit einer Ausstellung des international bekannten Künstlers Werner Reiterer ihre Türen. Damit wurde der Grundstein für eine besondere Erfolgsgeschichte gelegt, die im Rahmen einer Festveranstaltung im Alten Kino in Leibnitz würdig gefeiert wurde. Zahlreiche bekannte Künstler und Kulturinteressierte folgten der Einladung.

Große Wertschätzung

Mit keinem anderen Namen ist die Galerie Marenzi so eng verbunden wie mit Klaus-Dieter Hartl, der an diesem Sonntag-Nachmittag besondere Ehre für seine Kulturarbeit in der Bezirksstadt zuteil wurde. "Eigentlich müsste die Galerie Marenzi Klaus-Dieter Hartl-Galerie heißen", betonte Bgm. Helmut Leitenberger (selbst auch 1996 schon in die Kulturarbeit involviert) und dankte dem Galerieleiter für seine hervorragende Arbeit. Trotz grippaler Anzeichen ließ es sich NAbg. Josef Muchitsch nicht nehmen, bei der Jubiläumsveranstaltung dabei zu sein und die Ausstellung "Sammlung zeitgenössischer Kunst der Stadt Leibnitz" zu eröffnen: "Es muss nicht immer eine Großstadt sein, die mit großen Kulturbudgets brilliert. Die Galerie Marenzi ist nicht nur eine große Auszeichnung für die Bezirksstadt Leibnitz, sondern für die gesamte Region. Klaus-Dieter Hartl ist es immer wieder gelungen, ganz große Namen nach Leibnitz zu bringen."
Vizebürgermeisterin Helga Sams und Obfrau von LeibnitzKULT. lobte ebenso die hochkarätige Kulturarbeit von "Teamplayer" Klaus-Dieter Hartl und überreichte eine Flasche Rotwein. "In der Galerie Marenzi wird vorwiegend der bildenden Kunst mit Grafik, Malerei, Bildhauerei, Installation und Fotografie mit großer symbolischer Aussagekraft ein breiter Raum gewidmet", so Sams.

Helmut Leitenberger:
"Die Galerie Marenzi ist eng mit Klaus-Dieter Hartl verbunden und müsste 'Klaus-Dieter Hartl-Galerie' heißen."

Lob für Kulturarbeit

Kein geringerer als der preisgekrönte Künstler Werner Reiterer hob in seinen Ausführungen die hohe Qualität der Galerie Marenzi hervor, "die ein kulturpolitischer Glücksfall ist, um den man Leibnitz beneiden darf". "Galerien für die Gegenwartskunst arbeiten den Museen mit neuen Vorschlägen, wie man die gegenwärtige Welt und das Leben auslesen kann, zu. Sie atmen in ihren inhaltlich-programmatischen Postitionierungen den Geist das noch nicht regelmentierten Neuen und erfüllen für die Gesellschaft und ihren individuellen Mitgliedern die wichtige Rolle philosophischer Versuchlabors."

Josef Muchitsch:
"Die Galerie Marenzi ist nicht nur eine große Auszeichnung für die Stadt, sondern für die gesamte Region."

Hochkarätiges Programm

Das Programm beim Jubiläumsfest gestalteten "Sir" Oliver Mally, Duo Saitenklappe, Tim Teissen (Musik), Andreas Unterweger (Textliches), Bodo Hell (Wortspiele) und Götz Bury (Performance). Präsentiert wurde auch der druckfrische Katalog "Ein trüber, zerkratzter Spiegel - Positionen aus einem Versuchslabor" zum 20-Jahr-Jubiläum der Galerie Marenzi. Die Jubiläumsausstellung kann bis 24. November besichtigt werden.

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