SPÖ-Frauen Leibnitz machen gegen Gewalt mobil

Gewalt kommt ihnen nicht in die Tüte: Maria Hofer, Tanja Fauland, Suanne Feirer und LAbg. Bernadette Kerschler.
  • Gewalt kommt ihnen nicht in die Tüte: Maria Hofer, Tanja Fauland, Suanne Feirer und LAbg. Bernadette Kerschler.
  • Foto: KK
  • hochgeladen von Eva Heinrich

„Frauen sollen wissen, wo sie sich hinwenden können und dass sie nicht allein sind“, sagte LAbg. Mag. Bernadette Kerschler. Wo es Hilfe bei Gewalt gibt, darüber informieren die SPÖ-Frauen in Leibnitz bei der Verteilaktion „Gewalt kommt uns nicht in die Tüte“ am 6. und 7. Dezember durch das Verteilen von kleinen Papiersackerln (Tüten) mit wichtigen Infos, einer Schwerpunktausgabe des SPÖ-Frauen Aktuell mit Daten zu Hilfseinrichtungen, Visitenkarten mit einem Handy-Sticker und Lesezeichen mit den wichtigsten Notrufnummern wie der Frauenhelpline 0800 222 555.

Sexuelle Belästigung

Sexuelle Belästigung gehört für viele Frauen leider zum Alltag. Eine informelle Umfrage der SPÖ-Frauen in ganz Österreich zeigt, dass etwa jede zweite Frau unerwünschte Berührungen, Umarmungen oder Küsse ein- oder mehrmals erlebt hat. Die SPÖ-Frauen haben lange dafür gekämpft, dass es eine gesetzliche Handhabe gegen sexuelle Belästigung gibt. Der Widerstand war groß. Anfang 2016 ist die Strafrechtsreform in Kraft getreten. Seither ist jede intensive und entwürdigende sexuelle Belästigung strafbar. Österreich ist mit diesem Gesetz international ein Vorbild. Bei verbaler sexueller Belästigung schlagen die SPÖ-Frauen vor, dies über das Landesgesetz mit einer Verwaltungsstrafe zu regeln.

Hilfe bei sexueller Gewalt am Arbeitsplatz

Institutionen wie die Gleichbehandlungsanwaltschaft, an die sich Betroffene im Fall von Diskriminierung in der Arbeitswelt wenden können, sollen gestärkt werden. Seit Juli dieses Jahres bearbeiten auch die Regionalstellen in Innsbruck, Linz, Graz und Klagenfurt alle Diskriminierungsfälle. Opfer von sexueller Belästigung bekommen kostenlose, vertrauliche und rechtliche Beratung.

Aktiv gegen Hass im Netz

Mädchen und Frauen sind zunehmend auch von Hass im Netz betroffen. Die Gesetze wurden dazu in den letzten Jahren verschärft. Cybermobbing und Verhetzung auf Grund des Geschlechts im Internet sind strafbar. Die Beratungsstelle „GegenHassimNetz“, die von MitarbeiterInnen der Organisation ZARA betreut wird, berät Opfer von Gewalt im Internet.

45 Betretungsverbote im Bezirk Leibnitz

Hinter den 45 Betretungsverboten im Bezirk Leibnitz stehen 45 Familiengeschichten, wahrscheinlich mehr als 45 Kinderseelen, die schon einiges mitgemacht haben und die Dunkelziffer ist sicher noch immer um Einiges höher.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen