Finissage
Tempelmuseum Frauenberg verabschiedet sich in Winterpause

- Brotbacken wie die alten Römer: Bürgermeister Michael Schumacher "schoss" die Laibe ein.
- hochgeladen von Waltraud Fischer
Das Tempelmuseum Frauenberg verabschiedet sich nach einer ereignisreichen Saison mit einer Finissage in die Winterpause. Präsentiert wurden Neuerungen in der Dauerausstellung und das neue Highlight im Freigelände, ein Lehmbackofen.
LEIBNITZ. Immer wieder aufs Neue begeistert das Tempelmuseum am Frauenberg und so wurde auch zum Saisonschluss mit Neuerungen aufgewartet. Zur Einweihung wurde Sauerteigbrot gebacken und Bürgermeister Michael Schumacher durfte in die Rolle eines „römischen Bäckers“ schlüpfen und das Brot in den Ofen „einschießen“.
Während der Backzeit stellte Stadthistorikerin und Museumsleiterin Ursula Pintz die Neuerungen in der Dauerausstellung vor. Die jüngsten archäologischen Grabungen brachten nicht nur die ältesten Fundmünzen der Steiermark zutage, sondern viele weitere Münzfunde, welche eine zeitgemäße Form der Präsentation bedarf. Aus diesem Grund wurde Werner Schrempf (Intendant von La strada) beauftragt, eine neue, moderne Münzvitrine zu entwerfen.

- Im Zuge der Sonderausstellung "Römische Lebensmittel für Leib und Seele" ist im Tempelmuseum auch ein in Flavia Solva gefundenes Mithras-Gefäß - ein Krug, in dem von den Römern Wein gemischt wurde - ausgestellt.
- Foto: Waltraud Fischer
- hochgeladen von Waltraud Fischer
Die zahlreichen Münzfunde und die neue Vitrine konnten bei der Finissage der Öffentlichkeit präsentiert werden. Im Kellergeschoß des Museums, dem Lapidarium, können neuentdeckte Architekturteile einer Tempelsäule in einer besonderen Präsentationsform bestaunt werden. Archäologe Bernhard Schrettle und Schlosser Andreas Mitteregger haben eigens für das Tempelmuseum eine Stahlkonstruktion in Form einer korinthischen Tempelsäule entworfen, in welche jedes einzelne Säulenfragment eigens eingefasst wurde.

- Das Tempelmuseum am Frauenberg verabschiedet sich in die Winterpause. Die Saison wird am 1. April 2023 wieder eröffnet.
- hochgeladen von Waltraud Fischer
Nach der Sonderführung konnten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher das frisch gebackene Brot verkosten. Dazu wurde selbstgemachter römischer Mulsum (Gewürzwein), Moretum (römischer Aufstrich mit Schafkäse und Weinraute) und Kräuterbutter mit Kräutern aus dem römischen Kräutergarten gereicht.

- Archäologe Bernhard Schrettle und Schlosser Andreas Mitteregger haben eigens für das Tempelmuseum eine Stahlkonstruktion in Form einer korinthischen Tempelsäule entworfen.
- hochgeladen von Waltraud Fischer
Sonderausstellung verlängert
Darüber hinaus gab Archäologin und Schmuckmacherin Lydia Valant anhand von vielfältigem Anschauungsmaterial Einblicke in den römischen Alltag der Antike.
Zum Ausklang luden Gabriele Kleindienst und Rebecca Vidonye zu einer Reise durch die römische Kräuterwelt, verbunden mit einer Führung durch die Sonderausstellung „Götterspeisen“. Die Sonderausstellung wurde aufgrund des großen Interesses verlängert und kann ab 1. April 2023 ein weiteres Jahr besichtigt werden.
Das könnte dich auch interessieren:




Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.