Kriseninterventionsteam Leibnitz
Wie Helfer im Bezirk auf schwierige Hunde-Situationen reagieren
- Susanne Schwinger, Katja Stopper mit ihren beiden Hunden, Sissy Kollaritsch und Herfried Schober (Leiter Krisenintervention, Referent Soziales, Innovation & und Sozialprojekte)
- Foto: KIT
- hochgeladen von Waltraud Fischer
Im Rahmen der monatlichen Teamsitzung widmete sich das Kriseninterventionsteam (KIT) des Roten Kreuzes Leibnitz einem besonderen Schwerpunktthema: dem professionellen Umgang mit Hunden im Einsatz.
LEIBNITZ. Gestaltet wurde der Abend von der ehrenamtlichen KIT-Mitarbeiterin Katja Stopper, Hundetrainerin und Hundeverhaltensberaterin. In ihrem praxisnahen Vortrag zeigte sie auf, wie Hunde im Haushalt von Betroffenen richtig eingeschätzt werden können und worauf Einsatzkräfte achten sollten. Gerade in Krisensituationen reagieren Tiere sensibel auf die emotionale Ausnahmelage ihrer Besitzerinnen und Besitzer – ein Aspekt, der im Einsatzgeschehen wesentlich zur Sicherheit beiträgt.
- Die ehrenamtliche KIT-Mitarbeiterin Katja Stopper (2.v.r.) mit ihren beiden Hunden, Herfried Schober (l.) sowie Susanne Schwinger und Sissy Kollaritsch (r.)
- Foto: KIT
- hochgeladen von Waltraud Fischer
Einsätze nach schweren Beißvorfällen
Ein weiterer Fokus lag auf Einsätzen nach schweren Beißvorfällen, die neben der medizinischen auch eine besondere psychosoziale Betreuung erfordern. Besonders eindrucksvoll war der persönliche Erfahrungsbericht einer Betroffenen und ihrer Partnerin, die offen schilderten, wie sie durch die Begleitung des KIT Leibnitz Stabilität und Unterstützung erfahren konnten.
Der Themenabend unterstrich einmal mehr die Bedeutung kontinuierlicher Fortbildung und fachlichen Austauschs für eine professionelle Krisenintervention im Bezirk Leibnitz.
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