#steirergegencorona
Leibnitzer Fußballer trainieren von zu Hause aus

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Die Fußballspiele wurden aufgrund der Corona-Krise abgesagt, auch Trainings dürfen keine mehr stattfinden und wie gerade bekannt wurde wird die Fußball-Europameisterschaft auf den Sommer 2021 verschoben. Wie gehen die Vereine im Bezirk Leibnitz damit um? Die WOCHE fragte nach.

Von der Regionalliga bis zur 1. Klasse ist es nun Gewissheit, dass die Fußballspiele nicht stattfinden können. Auch die Trainings wurden abgesagt. Wie es in der angelaufenen Saison weitergeht, ist noch nicht fix. Wie handhaben die Fußballvereine in der Region die Ungewissheit?

Vorschriften werden eingehalten

„Die Situation durch das Corona Virus ist für alle Vereine gleich herausfordernd, man muss die derzeitige Lage akzeptieren und Geduld haben. Wir werden alle Vorgaben der Regierung und des Verbandes befolgen“ betont Allerheiligen Manager Reinhard Hohl.
„Es gibt mit den Spielern immer wieder Telefonischen Kontakt. Nicht nur um die Jungs über Neuigkeiten zu informieren, sondern auch um ihren Gesundheitszustand und ihr Wohlbefinden zu hinterfragen. Ich denke, dass in dieser Situation für die Spieler auch aufmunternde Worte ungemein wichtig sind“ ist ASV Trainer Zoran Eskinja überzeugt.

Spieler halten sich fit

„Die Spieler von unserem Verein können sich jetzt nur zu Hause fit halten und die weitere Entwicklung abwarten. Eigentlich weiß keiner, wie es in den nächsten Wochen weitergehen soll“ sagt ASV Sektionsleiter Maurice Amtmann. „Nach jetzigem Stand gehe ich davon aus, dass das Frühjahr gecancelt wird. Einzige Chance sehe ich, da die EM auf 2021 verschoben wird, bis Ende Juni mit eingelegten englischen Runden die Meisterschaft fortzusetzen.“

„Ich hoffe, dass wir alle gesund durch diese schwierige, noch nie dagewesene Situation kommen. Und denkt daran, die Gesundheit muss an oberster Stelle stehen." ASV Ehrenobmann Friedl Hohl

Fußball ist zweitrangig

Ähnlich stellt sich die Situation auch beim TUS Heiligenkreuz am Waasen dar:  "Unsere Spieler haben kein bestimmtes Trainingsprogramm für zu Hause mit in die coronabedingte Pause bekommen. Wir vertrauen unseren Spielern, dass sich jeder individuell für sich fit hält und bisschen was macht. Das hat eigentlich immer gut funktioniert, auch während der Winterpause. Die Stimmung im Verein ist derzeit natürlich nicht sehr positiv. Die Mannschaft hat sich neun Wochen lang sehr gut und konzentriert auf die Meisterschaft vorbereitet, kann das jetzt aus den bekannten Gründen aber nicht am Platz zeigen. Die lange Vorbereitung war quasi umsonst. Wir stehen vor einem großen Fragezeichen, weil wir ja nicht wissen ob, wann bzw. wie es mit der Meisterschaft weitergeht. Da geht es aber allen Vereinen gleich", erörtert David Hirschmann, Medienbeauftrager des TUS Heiligenkreuz am Waasen. Dennoch sieht Hirschmann eine große Verantwortung des Vereins gegenüber den Spielern und auch der Zuschauer: "Die Gesundheit der Menschen steht aber an oberster Stelle und da ist es wichtig, dass wirklich jeder seinen Teil dazu beiträgt, auch die Vereine. Wenn dieser Virus in den Griff bekommen ist, dann kann man wieder darüber reden, wann Fußball gespielt wird. Bis dahin ist das zweitrangig."

Gesundheit geht vor

Erwin Ferk, der Trainer des AC Linden Leibnitz (Unterliga West), gibt Auskunft: "Wir hatten acht Wochen Vorbereitungszeit und die Burschen war gut drauf. Natürlich hat jetzt die Gesundheit Vorrang." Das Training sollte von zu Hause aus weitergehen. "Jeder Spieler muss sich seiner Verantwortung dem Verein gegenüber bewusst sein. Ob sie jedoch was machen, werde ich erst sehen, wenn es weitergeht", so der erfahrene Trainer.

Autor:

Eva Heinrich aus Leibnitz

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