St. Veit in der Südsteiermark
„Tröpfchenweise“ gegen Krankheitserreger in der Kläranlage

Bei der Kleinkläranlage in Weinburg (v. l. n. r.:) Georg Helmut Pollak, Bgm. Gerhard Rohrer, Rene Frank und Günther Pölzl.
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  • Bei der Kleinkläranlage in Weinburg (v. l. n. r.:) Georg Helmut Pollak, Bgm. Gerhard Rohrer, Rene Frank und Günther Pölzl.
  • hochgeladen von Waltraud Fischer

In der Kläranlage im Ortsteil Weinburg in der Marktgemeinde St. Veit in der Südsteiermark wird ab März ein neues flüssiges Anti-Virenmittel zum Einsatz kommen, womit verschiedenste Krankheitserreger nahezu vollständig beseitigt werden.

Dabei geht es laut dem Herstellerunternehmen für Abwasseraufbereitung, VTA Austria aus dem oberösterreichischen Rottenbach darum, besonders die Rotaviren, Erreger schwerer Durchfallerkrankungen, und Noroviren, Verursacher starker Magen- und Darmbeschwerden, bis hin zu Corona-Viren-Fragmenten aus dem Abwasser zu entfernen.
Das Mittel werde tatsächlich tropfenweise – zwei Liter in der Stunde – der Klärflüssigkeit beigefügt, wie Bauhofleiter Günther Pölzl gemeinsam mit den VTA-Vertretern Georg Helmut Pollak und Rene Frank, sowie Bürgermeister Gerhard Rohrer bei einem Pressegespräch direkt vor Ort erläuterte. Schon bisher verwendet man hier das Produkt „Biokat B“ vom gleichen Unternehmen. Und führte auch vor Augen, dass das geklärte Wasser nahezu ohne Trübung in den Schwarzaubach abgeleitet wird, während der anfallende Klärschlamm weiterer Entsorgung zugeführt wird.
Mit dem neuen Antivirenmittel „Hydroprompt Forte“ werden im Abwasser eingebrachte Krankheitserreger eliminiert, und das zu nahezu zu hundert Prozent.
In der Gemeinde St. Veit befindet sich neben dieser Kleinkläranlage eine weitere im Ortsteil St. Nikolai ob Draßling; weitere Ortsteile führen ihre Abwässer in die Verbandskläranlage Leibnitzerfeld Süd in Straß ab. Er kündigte den Zusammenschluss der beiden Kleinkläranlagen in den „kommenden vier Jahren“ an. Er appellierte, WC-Anlagen nicht zur Abfallentsorgung zu verwenden, was oft teure Reinigungsarbeiten nach sich ziehe. Was natürlich dem Bürgermeister Gerhard Rohrer besonders noch zusätzlich zu den Gesundheitsaspekten freut: Der Einsatz des neuen Antivirenmittels erbringe auch Kosteneinsparungen.

Von Anton Barbic


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